Anzeige
4. Juni 2012, 19:15
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Axa: Beitragsgeschäft gesteigert, Gewinn eingebrochen

Der franzözische Versicherer Axa hat sein deutsches Bruttobeitragsgeschäft im vergangenen Jahr um 2,4 Prozent auf 10,63 Milliarden Euro steigern können. Im Gegenzug sorgten Abschreibungen auf Griechenland-Papiere für deutliche Gewinneinbußen, so die Axa.

Axa-Sitz in Köln

Axa-Sitz in Köln

Wie der Versicherer auf seiner heutigen Jahrespressekonferenz in Köln berichtete, reduzierte sich das Konzernergebnis um rund ein Drittel auf 273 Millionen Euro (2010: 413 Millionen Euro). Vor allem Abschreibungen im Kapitalanlageportfolio trugen zum Rückgang bei – allein das Griechenland-Engagement musste laut Axa um 260 Millionen Euro wertberichtigt werden. Finanzvorstand Patrick Dahmen versicherte allerdings, dass man für das laufende Jahr keine weiteren Auswirkungen mehr zu erwarten habe.

Im Beitragsgeschäft trugen vor allem die Kranken- sowie die Schaden- und Unfallversicherung zum Wachstum bei. Axa-Deutschlandchef Thomas Buberl plant, das operative Ergebnis zu halten. Die Beitragseinnahmen legten im ersten Quartal des laufenden Jahres um 2,7 Prozent zu.

Eine überraschende Personalie teilte die Axa für den Aufsichtsrat mit: So ist die langjährige Oberbürgermeisterin von Frankfurt am Main, Petra Roth, in den Aufsichtsrat der Axa Konzern AG berufen worden. Ende Juni scheidet Roth aus dem Amt der Oberbürgermeisterin aus. (lk)

Foto: Axa

Anzeige

1 Kommentar

  1. Die Krankenversicherungssparte der AXA trägt zum Beitragswachtum des Konzerns bei. Da die PKV-Beiträge ständig erhöht werden, ist ein Beitragswachstum in dieser Sparte nicht zu verhindern. Positiv ist die ausgesprochene Beitragsgarantie der AXA-PKV in einigen Tarifen bis Ende 2013.

    Kommentar von Ludolph — 15. Juni 2012 @ 19:25

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 12/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Flaggschiff-Fonds – IDW S4-Standard – Crowdinvesting – Bankenwelt

Ab dem 17. November im Handel!

Special 4/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Regulierung – betriebliche Altersversorgung – Unfallversicherung – Privathaftpflicht – Gewerbehaftpflichtpolicen

Ab dem 25. Oktober im Handel!

Versicherungen

“Arbeitslose sterben früher”

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) warnt angesichts großer Unterschiede in der Lebenserwartung vor “unsinnigen Debatten” über ein höheres Renteneintrittsalter. “Im reichen Deutschland sterben arme Männer rund elf Jahre früher als wohlhabende, bei Frauen beträgt der Unterschied rund acht Jahre”, sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (Dienstag).

mehr ...

Immobilien

Immobilienkauf: Abwarten trotz Zinstief begründet

“Ende der Niedrigzinsen. Das Baugeld wird teurer!”, so oder ähnlich lasen sich die Schlagzeilen vieler Publikationen in den letzten Tagen. Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24 kommentiert die aktuellen Marktverhältnisse.

mehr ...

Investmentfonds

Blue Chips stehen hoch im Kurs

Unabhängige Fondsexperten setzen zunehmend auf große Namen aus der gesamten Welt.

Gastbeitrag von Katja Müller und Andreas Gessinger, Universal-Investment

mehr ...

Berater

“Eine Nachfolge kann jederzeit erforderlich werden”

Um ihren Ruhestand finanziell abzusichern, sollten Makler sich möglichst frühzeitig mit der Nachfolgeplanung beschäftigen. Statt den Bestand zu verkaufen, kann es sich unter Umständen lohnen, die Bestände auslaufen zu lassen, meint Oliver Pradetto, Geschäftsführer des Lübecker Maklerpools Blau direkt.

mehr ...

Sachwertanlagen

Schifffahrt: Krise, Krise und kein Ende

Der Verkauf der Reederei Hamburg Süd an den Konkurrenten Maersk markiert einen weiteren Höhepunkt der Schifffahrtskrise. Doch was haben AIF aus anderen Branchen damit zu tun? Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

Sanitätshäuser dürfen Kassenpatienten die Zuzahlung erlassen

Krankenversicherte dürfen auf Preisnachlässe bei medizinischen Hilfsmitteln wie Schuheinlagen, Blutzuckertests oder Hörgeräten hoffen. Ein Grundsatz-Urteil erlaubt es den Händlern solcher Produkte, ihren Kunden die Zuzahlung an die gesetzliche Krankenkasse zu erlassen.

mehr ...