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27. November 2014, 16:45
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Kinderversicherungen: Aller Anfang ist schwer

Eltern wollen für ihre Sprösslinge nur das Beste. Doch was darunter zu verstehen ist, erweist sich insbesondere in der Kindervorsorge als Herausforderung. Klar ist: Die Absicherung der Kleinen beginnt bei den Versorgern.

Kinderversicherungen: Aller Anfang ist schwer

Lutz Abromeit, VermögensConsult, Abromeit: “Eine gute Kinderunfallpolice kostet nicht viel.”

Rund 690.000 Erstklässler strömten im Spätsommer 2014 mit bunten Tüten vor der stolzgeschwellten Brust auf die bundesdeutschen Schulhöfe. Eine Einschulung gehört aufgrund ihrer Einmaligkeit zu den unvergessenen Ereignissen im Leben eines Menschen – wer kann sich nicht auch Jahrzehnte später noch an Form und Farbe seiner Schultüte erinnern? Eltern wissen natürlich um die Bedeutung dieses Brauchs und lassen es sich einiges kosten, um den ersten Schultag ihrer Sprösslinge besonders eindrucksvoll zelebrieren zu können.

Sorgenfresser Kinderpolice

Meist haben die Eltern eine genaue Vorstellung, was in die Schultüte ihrer “ABC-Schützen” hineingehört. Dabei gilt die Devise: Spielzeug ist schön, schöner ist Schulzeug – das in Kinderaugen gerade noch als aufregendes Geschenk durchgeht, weil man es zum ersten Mal bekommt. Schreibutensilien wie Füller, Bleistifte oder Lineale gehören laut einer aktuellen Untersuchung des Internetshopping-Portals Preisvergleich.de zur meistgewählten Grundausstattung einer Schultüte. Erst auf dem zweiten Platz folgt ein Spielzeug in Form eines Kuscheltiers.

“Plüschtiere wie der ‚Sorgenfresser‘ sollen vermutlich trösten, wenn am Anfang noch nicht gleich alles auf Anhieb klappt”, mutmaßen die Studienmacher. Beim Sorgenfresser handelt es sich um kleine Monster aus Stoff, deren Mund aus einem Reißverschluss besteht. Das Prinzip des Ganzen ist leicht zu erraten: Sorgen aufschreiben, ab in den Mund, Reißverschluss zu – fertig. Eine Kinderversicherung taucht in der Top-10 der beliebsten Geschenke zum Schulanfang nicht auf.

Kinder brauchen Schutz

Zugegeben: Der Unterhaltungswert einer Versicherungspolice ist überschaubar, dafür hat sie allerdings das Potenzial, zum echten Sorgenfresser zu werden – auch wenn dies eher für die Sorgen der Eltern gilt, denn ein Kind macht sich noch keine Gedanken über Altersvorsorge, Invalidität, Pflegebedürftigkeit oder wie es sich mit der Unterbringung im Krankenhaus verhält. Ob Kapitalaufbau oder Risikoschutz – das Marktangebot im Bereich der Kinderpolicen ist so bunt und vielfältig, wie die Muster auf den Schultüten der potenziellen Kundschaft.

Da fällt es nicht leicht, die passende Vorsorge auszuwählen. “Kinder brauchen Schutz, auch Versicherungsschutz. Eine sehr gute Absicherung für beste medizinische Versorgung bei langer schwerer Krankheit und auskömmlichen Rentenzahlungen bei bleibender Invalidität oder Pflegebedürftigkeit ist da zuerst zu empfehlen”, sagt Lutz Abromeit, Versicherungsmakler aus Hannover. Allerdings sei vielen Eltern ein solch umfassender Schutz zu teuer, zudem werde der Bedarf oft falsch beurteilt, berichtet Abromeit.

 

Seite zwei: Experten empfehlen Privathaftpflichtversicherungen

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1 Kommentar

  1. Frau Boss erwähnt mit keinemWort, dass die Eltern haftbar gemacht werden, wenn Sie ihre Aufsichtspficht bei deliktunfähigen Kindern verletzen. Eigentlich alleine aus diesem Grund ist die Haftpflicht wichtig, denn deliktunfähige Kinder können, wie Frau Boss schon richtig festgestellt, nicht haftbar gemacht werden.

    Kommentar von Hubert Gierhartz — 28. November 2014 @ 12:23

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