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29. September 2015, 10:59
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Kommt die Versicherungspolice bald aus dem Bankautomaten?

Sebastian Greif, Vertriebsvorstand der Neue Leben-Gruppe, spricht im zweiten Teil des Cash.-Interviews über die Frage, ob sich Versicherungsprodukte irgendwann einmal auch über Bankautomaten verkaufen lassen und erklärt, warum ihm die LVRG-Umsetzung schlaflose Nächte bereitet hat.

Sparkasse

Sebastian Greif, Neue Leben: “Wir haben die Grundvergütung von 36 auf 25 Promille abgesenkt und einen Ausgleich über die laufende Provision geschaffen.”

Welche vertrieblichen Schwerpunkte setzt die Neue Leben in diesem Jahr?

Greif: Die Altersvorsorge ist das zentrale Thema. Die Berufsunfähigkeitsversicherung stellen wir ebenfalls deutlich nach vorn. Jetzt bieten wir den Sparkassen in Kooperation mit unserer Konzernschwester HDI auch die Erwerbsunfähigkeitsversicherung (EU) an, das rundet unser Portfolio ab und macht die Kundenansprache noch interessanter: Wenn Sie einen Dachdecker in der Berufsunfähigkeit absichern wollen, steht ein Beitrag von 300 Euro zu Buche. Diesen Aufwand kann sich nicht jeder leisten. Eine EU kostet dagegen nur etwa ein Drittel davon.

Allerdings reüssiert die EU im Markt noch nicht so, wie es die Anbieter gerne hätten…

Wir stellen fest, dass sie mehr und mehr nachgefragt wird. Wir haben in unserem Beratungsprogramm einen Prozess, wo der Berater auf Knopfdruck sehen kann, um wie viel günstiger die EU gegenüber der BU ist. Damit stoßen wir die Türen auch bei den Sparkassen und Beratern auf.

Ist das Thema Direktabschluss eines, das Sie sich verstärkt anschauen?

Ein Online-Abschluss über unsere Homepage ist nicht möglich. Wir integrieren uns stattdessen in die Plattform der Sparkassen. Sparkassenkunden, die Online-Banking betreiben, können jedoch unsere Produkte teilweise schon jetzt auf der Sparkassen-Homepage abschließen.

Seite zwei: “Ausgleich über die laufende Provision”

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2 Kommentare

  1. Zitat aus dem Artikel: „Wir haben in unserem Beratungsprogramm einen Prozess, wo der Berater auf Knopfdruck sehen kann, um wie viel günstiger die EU gegenüber der BU ist“.

    Wäre es nicht mindestens genau so wichtig, dem Kunden auf Knopfdruck zu zeigen, in wie viel Fällen die EU gegenüber der BU keinerlei Leistungen erbringt und wovon der Kunde die EU-Beiträge bezahlen soll, wenn er „nur“ berufsunfähig wird?

    Kommentar von Gerd Kemnitz — 30. September 2015 @ 11:12

  2. Warten wir doch ein Jahr ab, dann werden sehen welcher Vermittler sich ein LVRG Produkt leisten kann und konnte. Diese LVRG Produkte werden genau wie die Voll KV zum Nischenprodukt mutieren.

    Kommentar von H. Braun — 30. September 2015 @ 09:16

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