Anzeige
18. Dezember 2015, 14:15
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Studie: Deutsche erwarten Einschränkungen im Alter

Ein Großteil der Bundesbürger rechnet damit, sich im Ruhestand einschränken zu müssen. Das ergab eine aktuelle Studie. Zudem meinen die meisten Befragten, bisher zu wenig Altersvorsorge betrieben zu haben.

Studie: Deutsche erwarten Einschränkungen im Alter

Lediglich ein knappes Drittel der Bundesbürgern glaubt, ausreichend für den Ruhestand vorgesorgt zu haben.

69 Prozent der Deutschen erwarten, dass sie im Alter ihren Lebensstandard verringern müssen. Für die Studie “Deutschland-Trend Vorsorge” hat das Kölner Marktforschungsunternehmen YouGov im Auftrag des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) in der Zeit vom 19. bis zum 30. November 1.052 Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren befragt. Vor drei Jahren glaubten demnach noch 76 Prozent, sich im Ruhestand einschränken zu müssen.

Steigender Trend zur Vorsorge

Zudem rechnen mehr als zwei Drittel der Befragten damit, dass ihre bislang betriebene Vorsorge nicht ausreicht. Laut der Studienautoren führt diese Erkenntnis allerdings nicht zwangsläufig zum Ausbau der ergänzenden Altersvorsorge. Nur 28 Prozent planen demnach aufgrund der als unzureichend empfundenen Vorsorge in den nächsten zwölf Monaten mehr für ihre Altersvorsorge aufwenden wollen.

Im Vergleich zum Vorjahresergebnis sei das allerdings eine leichte Steigerung. Im Zusammenspiel führen die etwas positivere Einschätzung der Versorgung im Alter und die leicht zunehmende Aktivität laut DIA zu einem erkennbar ansteigenden Gesamtwert des DIA-Deutschland-Trend Vorsorge.

Studie: Deutsche erwarten Einschränkungen im Alter

Quelle: DIA

Der Anteil der Menschen, die ihre Altersvorsorge für ausreichend halten, ist demnach gleichzeitig auf 31 Prozent gesunken. Das sei einer der niedrigsten Werte, die in der Deutschland-Trend-Umfrage je gemessen wurden. 2006 gaben immerhin noch 57 Prozent der Befragten an, dass sie ausreichend vorgesorgt hätten.

“In der seit Jahren anhaltenden Niedrigzinsphase gelangen offenkundig immer mehr Menschen zur Einsicht, dass mit den bisherigen Vorsorgeplanungen keine ausreichende Absicherung für das Alter erzielt werden kann”, erklärt DIA-Sprecher Klaus Morgenstern. Erfreulich sei unter diesen Umständen der wieder wachsende Anteil, der seine Vorsorge ausbauen möchte. (jb)

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...