Anzeige
Anzeige
31. Juli 2015, 08:01
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Swiss Re mit schwachen Quartalszahlen

Ein schwaches Schaden- und Unfallgeschäft hat den weltweit zweitgrößten Rückversicherer Swiss Re im zweiten Quartal belastet. Trotz gut laufender Geschäfte in der Lebens-Rückversicherung und höheren Gewinnen aus dem Verkauf von Kapitalanlagen stagnierte der Überschuss nahezu.

Swiss-Re-Zentrale in Swiss Re mit schwachen Quartalszahlen

Zentrale der Swiss Re in Zürich

Der Nettogewinn sei um zwei Prozent auf 820 Millionen Dollar gestiegen, teilte der Munich-Re-Rivale am Donnerstag in Zürich mit. Die Anleger zeigten sich nicht erfreut – der Kurs der Swiss-Re-Aktie gab um rund zwei Prozent nach.

“Das Schaden- und Unfallgeschäft war enttäuschend”, sagte Baader-Helvea-Experte Daniel Bischof.

Prämieneinnahmen sinken

Mit den Verlusten vom Donnerstag fiel die Aktie, die sich im bisherigen Jahresverlauf deutlich schlechter als der Branchenindex entwickelt hat, fast wieder auf das Niveau von Ende 2014 zurück. Im Schaden- und Unfallbereich fiel der Gewinn um 18 Prozent auf 453 Millionen Dollar.

Die Prämieneinnahmen der Sparte sanken wegen des starken US-Dollar leicht auf 3,5 Milliarden Dollar. Konzernweit verzeichnete die Swiss Re bei den Prämien ein Minus von knapp sechs Prozent auf 7,14 Milliarden Dollar.

Konzernchef Michel Lies sieht die Swiss Re nach sechs Monaten auf gutem Weg, die Jahresziele in puncto Eigenkapitalrendite zu erreichen. Bei der Vertragserneuerung in der Schaden- und Unfall-Rückversicherung Anfang Juli baute der Versicherer zudem das Volumen der Prämien aus. Die Preisqualität war dabei nach eigenen Angaben “attraktiv”.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Swiss Re

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Ab dem 16. Februar am Handel.

 

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien

Versicherungen

Ergo Direkt: Fintech-Manager wird neuer Vertriebschef

Manuel Nothelfer leitet ab sofort den Vertrieb der Ergo Direkt Versicherungen. Sein Fokus liegt dabei auf dem Ausbau der Online-Aktivitäten.

mehr ...

Immobilien

“Hausbau als Anknüpfungspunkt zur BU-Beratung”

Im zweiten Teil des Interviews mit Jörg Haffner, Geschäftsführer von Qualitypool, spricht er mit Cash. über die Überarbeitung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie (WIKR) und Cross-Selling-Ansätze zwischen Baufinanzierung und Versicherungen.

mehr ...

Investmentfonds

Diversifikation ist besonders wichtig

Mike Brooks von Aberdeen Asset Management sieht derzeit die Notwendigkeit einer breiten Diversifikation. Hierbei sollten auch alternative Investments nicht vernachlässigt werden. Dieser Ansatz habe den Vorteil, dass Höhen und Tiefen ausgeglichen und die Renditen sehr viel beständiger werden.

mehr ...

Berater

Privatbanken: Einlagensicherung nur noch für Privatkunden

Deutsche Privatbanken planen, künftig nur noch Privatkunden durch den Einlagensicherung zu schützen. Wie der Bundesverband deutscher Banken (BdB) mitteilt, werden die Banken im Rahmen einer Delegiertenversammlung im April über das Vorhaben abstimmen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Beste Stimmung bei Private-Equity-Managern

Das Geschäftsklima auf dem deutschen Markt für Beteiligungskapital ist zum Ende des Jahres 2016 so gut wie zuletzt 2007. Der Geschäftsklimaindex des German Private Equity Barometers steigt im Schlussquartal um 2,5 Zähler auf 62,1 Saldenpunkte.

mehr ...

Recht

Elternunterhalt: Wann haften Kinder nicht?

Sind die Eltern pflegebedürftig und haben keine eigenen Ersparnisse mehr, dann müssen die Kinder für die Pflegekosten aufkommen – allerdings gibt es Ausnahmen wegen “unbilliger Härte”, wie das Oberlandesgericht Oldenburg kürzlich entschied.

mehr ...