Angebote zum Klimawandel: Zurich und South Pole kooperieren

Ein runder Tisch mit leeren Stühlen drumherum und einer Weltkugel in der Mitte
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Bei Unternehmen wächst die Erkenntnis, dass Klimaschutzmaßnahmen nicht nur für die Bewältigung ihrer operativen Risiken entscheidend sind.

Durch die Zusammenarbeit zwischen Zurich Resilience Solutions (ZRS) und South Pole sollen gemeinsam Lösungen entwickelt und angeboten werden, die Unternehmen dabei helfen, kurz- und langfristig ihre Klimaresilienz zu erhöhen.

Zurich Resilience Solutions (ZRS), eine Einheit der Zurich Insurance Group, die kommerzielle Risikoberatung und -dienstleistungen anbietet, und South Pole, ein Anbieter von Klimalösungen und Entwickler von Klimaschutzprojekten, vereinen ihre Kräfte, um Unternehmen ein neues Angebot im Zusammenhang mit dem Klimawandel zu bieten. 

Das gemeinsame Angebot wird Unternehmen darin unterstützen, beide Seiten des Klimaproblems gleichzeitig anzugehen. So sollen gemeinsam Lösungen entwickelt und angeboten werden, die Unternehmen dabei helfen, sowohl kurz- und langfristig ihre Klimaresilienz zu erhöhen, als auch das Absenken von Emissionen auf das Netto-Null-Niveau zu ermöglichen. Der Schwerpunkt liegt hierbei darauf, die physischen Klimarisiken und Emissionen zu messen und eine Strategie zur Reduzierung dieser Risiken und Emissionen festzulegen. Darüber hinaus soll die Umsetzung von Lösungen begleitet werden, die den unternehmerischen Zielen ebenso entsprechen wie den örtlichen Vorschriften und Anforderungen an die Nachhaltigkeitsberichterstattung. Das Angebot wird zunächst in Deutschland sowie in den USA und der Schweiz verfügbar sein.  

Paulos Asbe, Head of Zurich Resilience Solutions Deutschland erklärt: „Mit dem Bereich Zurich Resilience Solutions erhöhen wir die allgemeine Widerstandsfähigkeit eines Unternehmens und ergänzen traditionelle Versicherungsprodukte. Wir unterstützen mit relevanten und zuverlässigen Daten dabei, mögliche Risiken zu erkennen, einzuschätzen und ihnen zu begegnen. Damit wollen wir in unserer Rolle als Investor und Berater unseren Kunden dabei zur Seite stehen, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Ich freue mich daher sehr, dass wir diesen Weg nun gemeinsam mit South Pole fortführen.“   

„Für Unternehmen, die es versäumen, ihre Fortschritte beim Ausbau ihrer Resilienz und bei der Senkung von Emissionen nachzuweisen, dürfte dies in Bezug auf ihren Ruf als auch in finanzieller Hinsicht teuer zu stehen kommen“, sagte Renat Heuberger, CEO von South Pole. „Wir wissen aber auch, dass es schwierig sein kann, zu bestimmen, wo man anfangen soll. Wir freuen uns, dass wir die erstklassige Klimaberatung von South Pole mit der Fachkompetenz von Zurich Resilience Solutions im Bereich der Widerstandsfähigkeit vereinen können, um Führungskräfte in Unternehmen hin zu effektiven Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen zu leiten – sowohl für ihren wirtschaftlichen Erfolg als auch für den Klimaschutz. ”  

Die Wahrscheinlichkeit, dass das Ziel verfehlt wird, den globalen Temperaturanstieg auf 1,5 Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen, wächst von Tag zu Tag. Um den Übergang zu Netto-Null-Emissionen erfolgreich zu gestalten und die Umweltauswirkungen des Klimawandels abzumildern, müssen sich Unternehmen verstärkt darum bemühen, ihre kollektiven Emissionen zu senken. Gleichzeitig sind sie aber auch gefordert, sich auf die unvermeidbaren Folgen des globalen Klimawandel vorzubereiten. Unternehmen müssen sich entsprechend anpassen und bei ihren strategischen Entscheidungen die aktuellen und künftigen Auswirkungen des Klimawandels auf ihre Geschäftstätigkeit berücksichtigen. Eine Investition, die sich rechnet: Nach Angaben des Climate Disclosure Project (CDP) sind die finanziellen Vorteile von Klimaschutzmaßnahmen mindestens 15-mal höher als die Kosten der entsprechenden Risiken. 

Entsprechend wächst bei Unternehmen die Erkenntnis, dass Klimaschutzmaßnahmen nicht nur für die Bewältigung ihrer operativen Risiken entscheidend sind. Es entsteht auch ein Bewusstsein für die Erwartungshaltung von Anspruchsgruppen, dass Unternehmen transparent darlegen, wie sie ihre Umweltauswirkungen aktiv verringern und entlang ihrer Wertschöpfungskette Widerstandsfähigkeit aufbauen. Entscheidend ist auch, dass sie regelmäßig über die Wirksamkeit dieser Maßnahmen berichten.  

Der Weg zur Klimawende ist eine große Herausforderung. Durch das neue gemeinsame Angebot sind Zurich und South Pole jedoch gut aufgestellt, um Unternehmen dabei zu helfen, konkrete Maßnahmen zu ergreifen und den Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel zu einer Priorität zu machen. So soll ihre derzeitige und künftige Geschäftstätigkeit gegen Risiken geschützt, die Einhaltung von sich verändernden regulatorischen Anforderungen gewährleistet und ein langfristiger Wert für ihre Aktionäre geschaffen werden. 

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