BU-Update der LV 1871: Fokus auf Kammerberufe und Nachwuchs

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Foto: Smarterpix
Mit dem Update werden die Nachversicherungsmöglichkeiten deutlich ausgeweitet.

ie LV 1871 überarbeitet zum Jahreswechsel ihre Berufsunfähigkeitsversicherung Golden BU. Das Update richtet sich vor allem an Kammerberufe sowie junge Menschen und erweitert sowohl die Absicherungsmöglichkeiten zu Vertragsbeginn als auch die Nachversicherung. Damit reagiert der Versicherer auf veränderte Erwerbsbiografien und steigende Einkommen.

Mit einem Produktupdate stärkt die LV 1871 ihre Berufsunfähigkeitsversicherung Golden BU gezielt für Kammerberufe sowie für Schüler, Auszubildende und Studierende. Ab dem Jahreswechsel gelten für diese Zielgruppen unter anderem höhere Absicherungsgrenzen beim Abschluss, erweiterte Nachversicherungsmöglichkeiten und in vielen Fällen günstigere Beiträge.

Aus Sicht des Versicherers steigt der Bedarf an frühzeitiger und flexibel ausbaubarer Absicherung. „Eine BU-Versicherung gehört heute zur finanziellen Grundausstattung“, sagt Laura Sinner, Biometrie-Expertin der LV 1871. „Weil Erwerbsbiografien immer weniger planbar werden und die Lebenshaltungskosten steigen, wächst der Bedarf an flexibler und ausbaubarer Absicherung.“

Besonders Kammerberufe und Studierende sollten nach Einschätzung der LV 1871 früh in den Blick der Beratung rücken. Diese Gruppen verfügten häufig zunächst über niedrigere Einkommen, erzielten später jedoch deutlich höhere Verdienste. „Unsere erweiterten Nachversicherungsmöglichkeiten und höheren Absicherungsgrenzen zu Vertragsbeginn tragen diesem Bedarf Rechnung und ermöglichen eine Absicherung, die lebensbegleitend mitwächst“, sagt Sinner.

Erweiterte Nachversicherung und höhere Obergrenzen

Mit dem Update werden die Nachversicherungsmöglichkeiten deutlich ausgeweitet. Die vereinfachte Risikoprüfung ist nun auch in Verbindung mit einer Dynamik von vier oder fünf Prozent möglich. Gleichzeitig hebt die LV 1871 die Obergrenzen für Nachversicherungen an und ordnet sie in transparente Cluster ein, um die Beratung zu vereinfachen.

Für Maschinenbau-Studierende liegt die Obergrenze im Rahmen der Nachversicherungsgarantie bei 3.200 Euro monatlicher BU-Rente. Hinzu kommt eine Obergrenze von 6.400 Euro im Rahmen der Karrieregarantie. Bei den meisten Kammerberufen betragen diese Werte 4.000 beziehungsweise 8.000 Euro.


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Auch beim Vertragsabschluss steigen die möglichen Absicherungen. Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe können künftig bis zu 1.800 Euro Berufsunfähigkeitsrente vereinbaren, 300 Euro mehr als bisher. Für junge Menschen bis 35 Jahre lassen sich im Rahmen der vereinfachten Risikoprüfung in vielen Berufen höhere BU-Renten absichern, darunter zahlreiche Ingenieur-, MINT- und Kammerberufe.

Beitragssenkungen und Besonderheiten für Kammerberufe

Parallel senkt die LV 1871 die Beiträge für zahlreiche Kammerberufe um rund fünf Prozent. Für einige Ärzte und Architekten fallen die Reduzierungen mit bis zu zehn Prozent noch deutlicher aus. Auch Studierende, die später einem Kammerberuf angehören, profitieren von niedrigeren Zahlbeiträgen.

Für die Absicherung von Kammerberufen bleibt zudem die Behandlung von Versorgungswerken relevant. Bei der LV 1871 erfolgt eine Anrechnung erst ab einer BU-Rente von mehr als 60.000 Euro Jahresrente. Dadurch sind auch höhere bedarfsgerechte Absicherungen möglich, ohne dass Leistungen aus dem Versorgungswerk frühzeitig gegengerechnet werden.

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