Die Bayerische erneuert ihre bAV mit mehr Flexibilität und nachhaltigen Optionen

Martin Gräfer, Vorstand Marketing und Vertrieb, die Bayerische
Foto: die Bayerische
Martin Gräfer: „Solange die dringend erforderliche Reform der Altersvorsorge ausbleibt, raten wir dazu, die eigene Rentenreform sofort und selbst in die Hand zu nehmen.“

Die Bayerische stellt ihre betriebliche Altersversorgung neu auf und reagiert damit auf veränderte Erwerbsbiografien. Mehr Flexibilität über die gesamte Laufzeit, neue Absicherungsoptionen und ein erweiterter Fokus auf nachhaltige Anlagen prägen die Produktgeneration 2026. Damit rückt die langfristige Anpassungsfähigkeit der bAV stärker in den Mittelpunkt.

Die Bayerische richtet ihre betriebliche Altersversorgung neu aus. Ziel ist eine bAV, die sich nicht nur beim Abschluss, sondern über Jahrzehnte hinweg an unterschiedliche Lebens- und Erwerbssituationen anpassen lässt. Dazu zählen dynamisch veränderbare Beiträge, Lösungen für Einkommenspausen sowie eine verlängerbare Ansparphase. Gleichzeitig begleitet das Unternehmen Beraterinnen und Berater verstärkt bei der Umsetzung.

Grundlage der neuen Aufstellung bleiben drei bekannte Produktwelten: bAV Blue Invest mit nachhaltiger Ausrichtung, bAV Hallo Zukunft als wertpapierorientierte Lösung sowie die KlassikRente bAV mit Anlage im Sicherungsvermögen. Alle Varianten sind weiterhin als Direktversicherung und als Rückdeckungsversicherung für Unterstützungskassen verfügbar, jeweils gezillmert und ungezillmert.


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„Solange die dringend erforderliche Reform der Altersvorsorge ausbleibt, raten wir dazu, die eigene Rentenreform sofort und selbst in die Hand zu nehmen“, sagt Martin Gräfer, Vorstandsmitglied der Bayerischen. „Unsere betriebliche Altersversorgung ist dafür besonders geeignet, weil sie verlässliche Vorsorge mit der nötigen Flexibilität verbindet, um auf Veränderungen im Berufsleben reagieren zu können.“

Flexible Beiträge und neue BU-Absicherung

Mit der bAV-Generation 2026 können Beiträge während der gesamten Laufzeit flexibel angepasst werden, entweder prozentual oder automatisch entlang der Beitragsbemessungsgrenze. Zuzahlungen und Fondsumschichtungen sind jederzeit möglich. Für Phasen mit geringerem Einkommen stehen geregelte Optionen wie Beitragspausen, Beitragsfreistellung oder Stundungen zur Verfügung.

Erstmals integriert die Bayerische in bAV Blue Invest und bAV Hallo Zukunft eine optionale Beitragsbefreiung bei Berufsunfähigkeit ohne Gesundheitsprüfung. Nach einer Wartezeit von drei Jahren, die bei Unfall entfällt, wird die Altersvorsorge auch bei längerer Berufsunfähigkeit fortgeführt. Eine vereinbarte Dynamik bleibt bestehen.

Auch das Verhältnis von Sicherheit und Renditechance lässt sich künftig stärker steuern. Statt eines festen Garantieniveaus können Beitragsgarantien zwischen 50 und 80 Prozent gewählt werden. Damit soll die bAV besser auf individuelle Sicherheitsbedürfnisse und Beratungssituationen zugeschnitten werden.

Nachhaltige Fonds, Ablaufmanagement und Leistungsphase

In der bAV Blue Invest erweitert die Bayerische die Fondsauswahl deutlich. Neben nachhaltigen Sachwerte-Fonds stehen künftig auch nachhaltige Publikumsfonds sowie ein gemanagtes nachhaltiges Portfolio zur Verfügung. In Kombination mit dem nachhaltigen Sicherungsvermögen der BL die Bayerische Lebensversicherung AG, das nach Artikel 8 der Offenlegungsverordnung klassifiziert ist, positioniert sich das Unternehmen deutlich im Markt. Bereits 2025 entfallen 57 Prozent des bAV-Umsatzes der Bayerischen auf Produkte nach Artikel 8 der EU-Offenlegungsverordnung.

Neu ist zudem ein Ablaufmanagement zum Rentenstart. Der erreichte Vertragswert wird schrittweise abgesichert, beginnend mit 80 Prozent. Der Sicherungsanteil steigt anschließend jährlich um fünf Prozentpunkte, um Marktrisiken kurz vor Rentenbeginn zu reduzieren.

Auch in der Leistungsphase wird die Flexibilität ausgeweitet. Neu gebündelt sind Optionen wie lebenslange Rente, Kapitalauszahlung sowie eine Teilkapitalisierung von bis zu 30 Prozent. Hinzu kommen klar definierte Möglichkeiten für Zuzahlungen, Fondswechsel sowie Lösungen bei Zahlungsschwierigkeiten wie Beitragspausen oder Stundungen. „Nachhaltigkeit* ist im Employer Branding kein Zusatz mehr, sondern Erwartung“, sagt Ute Thoma, Leiterin Betriebliche Vorsorge Vertrieb. „Arbeitgeber brauchen Vorsorgelösungen, die dieses Versprechen glaubwürdig einlösen und gleichzeitig praktikabel bleiben.“

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