Ergo schließt Übernahme von ADB Gjensidige im Baltikum ab

Ursula Clara Deschka
Foto: Florian Sonntag
Ursula Clara Deschka, Ergo Baltics

Ergo hat die Übernahme des Nichtlebensversicherers ADB Gjensidige im Baltikum abgeschlossen. Die Integration legt den Grundstein für weiteres Wachstum in der Region.

Die Ergo International AG hat den Abschluss der Übernahme von ADB Gjensidige bekannt gegeben. Das Unternehmen war bislang die litauische Tochter des norwegischen Nichtlebensversicherers Gjensidige Forsikring ASA und ist auch mit Niederlassungen in Estland und Lettland tätig.

Alle für den Vollzug der Transaktion erforderlichen Bedingungen, darunter die behördlichen Genehmigungen in Litauen, Lettland und Estland, wurden planmäßig erfüllt. In einer nun beginnenden Übergangsphase wird ADB Gjensidige durch die Zusammenlegung beider Unternehmen Teil von Ergo.

Im Zuge der geplanten Fusion tritt Ergo künftig in allen drei baltischen Ländern und über alle Geschäftsbereiche hinweg unter einer einheitlichen Marke auf. Ziel ist ein konsistenter Marktauftritt im gesamten Baltikum.


Das könnte Sie auch interessieren:

Der Fusionsprozess von ADB Gjensidige und Ergo beginnt ab sofort und wird schrittweise bis zum Jahresende fortgesetzt. In dieser Zeit agieren beide Unternehmen weiterhin als eigenständige Gesellschaften, wobei ADB Gjensidige zunächst unter eigener Marke auftritt, bevor sie in Ergo aufgeht.

Ursula Clara Deschka, Vorsitzende des Vorstands von Ergo Baltics, erklärt: „Indem wir die Teams, Kompetenzen und Fachkenntnisse von Ergo und ADB Gjensidige zusammenbringen, schaffen wir die idealen Voraussetzungen, um unsere Stärken als führendes Mehrsparten-Versicherungsunternehmen im Baltikum auszuspielen.“

Ergo ist im Baltikum mit der Ergo Insurance SE als Schaden- und Unfallversicherer sowie mit der Ergo Life Insurance SE als Lebens- und Krankenversicherer vertreten. Beide Gesellschaften erzielten im Jahr 2024 zusammen einen Versicherungsumsatz von 343,5 Millionen Euro. ADB Gjensidige kam im selben Zeitraum auf einen Umsatz von 158,9 Millionen Euro im Nichtlebensversicherungsgeschäft.

Weitere Artikel
Abonnieren
Benachrichtigen bei
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen