Der Zweitmarkt für geschlossene Beteiligungen bleibt lebhaft. Im Februar vermittelt die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG insgesamt 493 Fondsanteile, nach 482 Vermittlungen im Januar. Der Nominalumsatz steigt von 18,0 auf 20,4 Millionen Währungseinheiten.
Auch die Kurse ziehen spürbar an. Der durchschnittliche Handelskurs über alle Segmente hinweg klettert von 54,10 Prozent im Januar auf 64,74 Prozent im Februar. Ausschlaggebend dafür ist vor allem die freundliche Entwicklung im Immobiliensegment. Mit einem Anteil von 78,44 Prozent am gesamten Handelsvolumen bleibt der Immobilienbereich die mit Abstand wichtigste Anlageklasse am Zweitmarkt.
Immobilienbeteiligungen mit deutlichem Kursanstieg
Besonders gefragt sind im Februar Beteiligungen an Einkaufszentren in Deutschland, Europa und den USA. Auch australische Immobilienfonds stoßen auf Interesse. Sie profitieren der Fondsbörse zufolge von der weiterhin schwachen Landeswährung. Dadurch wird die Attraktivität der Beteiligungen für Investoren erhöht.
Der durchschnittliche Kurs im Immobiliensegment steigt deutlich von 57,56 Prozent im Januar auf 71,41 Prozent im Februar. Insgesamt werden 365 Beteiligungen vermittelt, nach 385 Transaktionen im Vormonat.
Auch im Segment „Sonstige Beteiligungen“ verläuft der Handel lebhaft. Dazu zählen unter anderem Private Equity-, Erneuerbare-Energien- und Flugzeugfonds. Insgesamt werden 66 Transaktionen registriert, nach 62 im Januar. Der durchschnittliche Kurs verbessert sich leicht von 27,62 Prozent auf 28,24 Prozent. Vor allem im Private-Equity-Bereich ziehen die Kurse an. Mehrere Fonds profitieren indirekt vom Börsengang des Quantencomputing-Unternehmens IQM.
Mehr Transaktionen bei Schiffsbeteiligungen
Im Handel mit Schiffsbeteiligungen nimmt die Aktivität im Februar spürbar zu. Die Zahl der Transaktionen steigt von 35 im Januar auf 62 Vermittlungen. Auch größere Abschlüsse kommen zustande, insbesondere bei Containerschiffen.
Die Kurse bleiben dagegen weitgehend stabil. Der durchschnittliche Kurs liegt bei 51,55 Prozent und damit leicht unter dem Januarwert von 52,35 Prozent. Die Auswirkungen des Iran-Konflikts spiegeln sich im Februar noch nicht in den Handelszahlen wider, betont die Fondsbörse. Insgesamt entfallen 11,33 Prozent des gesamten Handelsvolumens auf Schiffsbeteiligungen.











