Immobilieneigentümer blicken entspannter auf ihre Altersvorsorge

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Mehr als zwei Drittel der Befragten gaben an, dass sie selbstgenutzte Wohnimmobilien als attraktiven oder sogar sehr attraktiven Teil ihrer Altersvorsorge bewerten.

Ein Viertel der Deutschen hat Sorge, dass die eigene Altersvorsorge nicht ausreicht, um später ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Weitere 20 Prozent rechnen damit, zumindest die eigenen Bedürfnisse im Alter zurückstecken zu müssen. Immobilieneigentümer scheinen weniger pessimistisch zu sein.

Besonders groß ist die Sorge vor Altersarmut bei den 50- bis 59-Jährigen, wie eine repräsentative Studie zeigt, für die die GfK im Auftrag des Immobilienunternehmens Wertfaktor 2.000 Personen befragt hat. In dieser Altersgruppe zweifeln sogar rund 50 Prozent daran, den eigenen Lebensstandard im Alter halten zu können.

Immobilien­eigentümer blicken hingegen entspannter auf die Zeit nach dem Arbeitsleben: 44 Prozent der Befragten mit eigenem Haus oder eigener Wohnung geben an, sich mit ihrer Vorsorge im Alter etwas gönnen oder sich sogar größere Wünsche erfüllen zu können. In der Gesamtbevölkerung machen diese Angabe nur 30 Prozent.

Mehr als zwei Drittel der Befragten gaben an, dass sie selbstgenutzte Wohnimmobilien als attraktiven oder sogar sehr attraktiven Teil ihrer Altersvorsorge bewerten – unabhängig davon, ob sie bereits ein Haus oder eine Wohnung besitzen. Dabei fällt auf, dass besonders Eltern diese Form der Alters­vorsorge schätzen: Bei den Befragten mit Kindern gaben 72 Prozent an, Immobilien als attraktiven Teil ihrer Altersvorsorge zu sehen.



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