Nach Immobiliendelle: MLP will Betriebsergebnis steigern

Uwe Schroeder-Wildberg
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MLP-Vorstandschef Uwe Schroeder-Wildberg

Der Finanzvertrieb MLP will das Betriebsergebnis im neuen Jahr wieder steigern. 2023 hatte der schwache Immobilienmarkt deutlich belastet.

Für das laufende Jahr werde ein Gewinn vor Zinsen und Steuern von 75 bis 85 Millionen Euro angepeilt, teilte das Unternehmen mit. Für 2025 würden weiterhin 100 bis 110 Millionen Euro angepeilt. Rückenwind sollen Zuwächse beim betreuten Vermögen und des Bestands in der Sachversicherung liefern. Die mittleren Analystenschätzungen liegen für 2024 über der Unternehmensprognose, für 2025 darunter.


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2023 sank der Betriebsgewinn indes – wie bereits bekannt – auch wegen einer Wertberichtigung im Immobilienbereich um 6 Prozent auf 70,7 Millionen Euro. Der wegen hoher Zinsen schwache Immobilienmarkt hinterließ dabei Spuren im Entwicklungs- sowie im Vermittlungsgeschäft. Die anderen operativen Segmente hätten sich indes solide entwickelt, hieß es. So vertreibt das Unternehmen Finanzprodukte wie Versicherungen und Vermögensanlagen und ist auch in der Vermögensverwaltung aktiv.

Die Gesamterlöse stiegen 2023 um 3 Prozent auf 973,5 Millionen Euro. Dabei glichen ein starkes Zinsgeschäft sowie das Wachstum in der Sachversicherung und Krankenversicherung Rückgänge im Immobilien- und Finanzierungsgeschäft aus. Das Konzernergebnis sank um 9 Prozent auf 44,1 Millionen Euro. Die Dividende soll mit 0,30 Euro je Anteilsschein dennoch stabil gehalten werden. (dpa-AFX)

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