Anzeige

Private Equity für Privatanleger: Stabilität jenseits der Börse

Foto: Stefanie Aumiller / MPE
Nico Auel, Vorstand Munich Private Equity

Private Equity hat in den vergangenen Jahren stark an Sichtbarkeit gewonnen. Immer mehr Anbieter bieten spezielle Produkte für Privatanleger an und rücken die Anlageklasse damit ins Rampenlicht. 

Dabei ist die Idee nicht neu: Institutionelle Investoren wie Pensionskassen oder Stiftungen investieren seit Jahrzehnten erfolgreich in nicht-börsennotierte Unternehmen. Sie tun dies, weil Private Equity langfristig ausgerichtet ist, Wertschöpfung durch aktives Unternehmertum ermöglicht – und sich damit über verschiedene Marktphasen als stabile und renditestarke Anlage im Portfolio bewährt hat. Der Zugang für Privatanleger erfolgt beispielsweise über breit gestreute Dachfonds. Diese bündeln das Kapital vieler Anleger und investieren es in ausgewählte Private-Equity-Fonds.

Lower Mid Market: Chancen durch Vielfalt und Nähe

Trotz der strukturellen Stärken ist Private Equity nicht immun gegen makroökonomische Verwerfungen. Steigende Zinsen, geopolitische Unsicherheiten und ein schwaches IPO-Umfeld erschwerten zuletzt insbesondere Large-Cap-Fonds die Exits. Viele Manager warten nach wie vor auf bessere Marktbedingungen, was Rückflüsse verzögert. 

Im mittleren Marktsegment, dem sogenannten Lower Mid-Market, zeigt sich dagegen ein differenzierteres Bild. Hier gibt es grundsätzlich mehr Exit-Optionen, neben dem Börsengang etwa auch den Verkauf an Wettbewerber oder Private-Equity-Investoren aus größeren Marktsegmenten. 

Mittelständische Unternehmen verfügen zudem über klar erkennbare Wachstumshebel und lassen sich durch operative Verbesserungen gezielt weiterentwickeln. Das erleichtert den späteren Verkauf auch unter erschwerten Marktbedingungen. Allein: Die Spannbreite der Ergebnisse ist groß – entscheidend ist daher die Qualität der Fondsmanager. 

130 Millionen Euro Rückflüsse an Privatanleger

Wer das Potenzial des Marktsegments heben möchte, braucht daher Zugang zu den besten Managern. Genau hier setzt Munich Private Equity an. Die Lower Mid-Market Manager, in die wir investieren, begleiten Unternehmen aktiv auf ihrem Wachstumspfad – mit Kapital, Know-how und strategischer Unterstützung. Das Ergebnis zeigt sich in den Zahlen: 2025 konnten wir entgegen dem Markttrend 18 Auszahlungen mit einem Gesamtvolumen von 130 Millionen Euro an unsere Privatanleger vornehmen. 

Warum Private Equity auch für Privatanleger relevant ist

Grundsätzlich gilt: Private Equity ist kein Produkt für den schnellen Gewinn, sondern für nachhaltige Vermögensbildung. Gerade in einem Umfeld, in dem Aktienmärkte zunehmend von kurzfristigen Stimmungen getrieben sind, kann die Anlageklasse helfen, Portfolios zu stabilisieren.

Wichtig ist, dass Anleger verstehen, worauf es ankommt:

Anlagehorizont: Private Equity ist eine langfristige Anlageform. Das Kapital bleibt über mehrere Jahre investiert und ermöglicht so die Umsetzung nachhaltiger Wertschöpfungsstrategien.

Diversifikation: Anleger sollten über verschiedene Regionen, Branchen, Strategien und auch Auflegungsjahre streuen, um das volle Potenzial der Anlageklasse auszuschöpfen. 

Qualität: Urteilsvermögen und operative Kompetenz bestimmen, ob Potenziale erkannt und gehoben werden. Entscheidend ist daher der Zugang zu Managern mit nachweislichen Erfolgen in der Weiterentwicklung von Unternehmen.

Auf dieser Basis kann Private Equity auch für Privatanleger ein wertvoller Baustein sein, der Renditechancen eröffnet und das Portfolio zugleich widerstandsfähiger macht – gerade in bewegten Marktphasen.

Weitere Artikel
Abonnieren
Benachrichtigen bei
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen