Schauspielerin Ursula Andress hat Strafanzeige wegen Veruntreuung erstattet. Darüber berichtet der Schweizer „Blick“. Demnach soll ihr früherer Vermögensverwalter Eric Freymond, der im Sommer 2025 verstarb, ihr über mehrere Jahre rund 18 Millionen Franken entzogen haben. Die Gelder seien ohne ihr Wissen für Kunstkäufe und spekulative Anlagen verwendet worden.
Gegenüber „Blick“ schildert Andress ihre persönliche Situation eindringlich. „Ich stehe noch immer unter Schock. Man hat mich gezielt als Opfer ausgewählt. Acht Jahre lang wurde ich umgarnt und umworben. Sie haben mich skrupellos angelogen und mein Wohlwollen und Vertrauen auf perfide, ja kriminelle Weise ausgenutzt, um mir alles zu nehmen“, sagt sie. Sie leide unter Schlaflosigkeit, Angst- und Wutausbrüchen, das Gefühl der Hilflosigkeit sei kaum auszuhalten.
Der Fall ist laut „Blick“ nicht isoliert. Freymond stand bereits zuvor im Verdacht, auch das Vermögen des Hermès-Erben Nicolas Puech veruntreut zu haben. Während einer Vernehmung in Paris im Juli 2025 habe Freymond Teile der Vorwürfe eingeräumt. Zwei Wochen später nahm er sich das Leben.
Wie „Blick“ weiter berichtet, sprechen die Vertreter von Andress von einem komplexen Betrugssystem. „Im Rahmen eines Betrugssystems außergewöhnlichen Ausmaßes und außergewöhnlicher Komplexität, an dem zahlreiche Akteure und Strukturen beteiligt waren, wurde ihr ein Großteil ihres Vermögens entzogen, wodurch ihr ein erheblicher Schaden entstand“, heißt es in einem Statement ihres Managements.















