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11. Mai 2005, 00:00
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Amex startet Vermögensberatung

Das US-Kreditkartenunternehmen American Express (Amex) steigt in die Beratung vermögender Kunden in Deutschland ein. Laut Financial Times richtet sich das neue Angebot zunächst an die Inhaber von Kreditkarten. 50 freie Berater seien bereits als Handelsvertreter im Außendienst für American Express tätig, die Zahl soll Ende 2006 auf 200 gesteigert werden. Als Zielgruppe werden dabei Kunden mit einem liquiden Anlagevermögen von 100.000 bis zu einer Million Euro genannt. Eine Kundenanalyse kostet dabei zwischen 500 und 1.500 Euro.

Eigene Produkte, wie American Express in den USA mit einer vom Unternehmen abgespalteten unabhängigen Vermögensverwaltung, sollen in Deutschland nicht verkauft werden. Laut Financial Times hat das Unternehmen pro Sparte Produkte von fünf bis 15 Gesellschaften im Sortiment, außerdem werden rund 40 Fonds angeboten.

American Express, das über eine Kundenzahl im einstelligen Millionenbereich verfügt, will die eigenen Kunden durch das Angebot stärker an sich binden. Das Geschäft mit der Vermögensberatung soll bis Ende 2007 profitabel sein. Acht Filialen in Süddeutschland gibt es bereits, weitere Filialen in Hamburg, Berlin und im Rheinland sollen eröffnet werden. American Express ist in der Beratung vermögender Kunden außer in den USA auch in Großbritannien und in Japan aktiv.

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