1. Juli 2005, 00:00
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Phoenix-Insolvenzverfahren eröffnet

Das Amtsgericht Frankfurt/Main hat heute das Insolvenz-verfahren über das Vermögen der Phoenix Kapitaldienst GmbH eröffnet. Rechtsanwalt Frank Schmitt ist vom Amtsgericht zum Insolvenzverwalter bestellt worden. Die Entscheidung des Gerichts basierte auf dem vom Insolvenzverwalter erstellten Gutachten, in dem sowohl die Zahlungs-unfähigkeit als auch die Überschuldung der Gesellschaft festgestellt wurden.

Von dem Insolvenzverfahren sind über 30.000 Anleger betroffen. Diese werden in der durch das Insolvenzgericht für den 5. Oktober 2005 bestimmten Gläubigerversammlung Gelegenheit haben, detaillierte Informationen über mögliche Ansprüche der Insolvenzmasse, die Verfahrensdauer und eine mögliche Befriedigungsaussicht erhalten. Der Berichts-termin beziehungsweise die Gläubigerversammlung sollen wegen des erwarteten hohen Gläubigerandrangs nicht in den Räumen des Insolvenzgerichts stattfinden, sondern im Congress Centrum der Messe Frankfurt.

Wie hoch der auf Seiten der Anleger entstandene Schaden letztendlich tatsächlich sein wird, lässt sich nach wie vor nicht mit abschließender Sicherheit sagen. Zum Zeitpunkt der Gutachtenserstellung befanden sich auf den durch den vorläufigen Insolvenzverwalter verwalteten Konten Guthaben in Höhe von rund 232 Millionen Euro.

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