Anzeige
Anzeige
15. Oktober 2007, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Postbank mit neuem Filialkonzept

Die Deutsche Postbank AG will mit einem neuen Filialkonzept Bankdienstleistungen stärker in den Vordergrund rücken, ohne die Angebote der Deutschen Post und anderer Partner in den Filialen zu vernachlässigen. Die Postbank hat Anfang 2006 von der Deutschen Post die 850 umsatzstärksten Filialen gekauft. In dem Projekt “Filiale im Wandel” hat die Bonner Bank ein Konzept entwickelt, wie sie sich in den mittlerweile 855 Postbank Finanzcentern zukünftig ihren Kunden präsentieren will. Sie wird die neuen Formate in bundesweit acht Filialen auf den Prüfstand stellen.

Neben Berlin will die Postbank die bestehenden Standorte in Augsburg, Aachen, Garbsen, Konstanz und Regensburg umbauen und bis Ende Oktober eröffnen. Zusätzlich sollen an zwei neuen Standorten im Großraum München (Großhadern, Ottobrunn) weitere Postbank Finanzcenter eröffnet werden. Ab Anfang 2008 soll dann schrittweise der bundesweite Umbau erfolgen. “Die Postbank Finanzcenter stellen mit ihrem hohen Anteil am Neugeschäft das Rückgrat für unseren Gesamterfolg dar. Wir müssen mit dem neuen Format der Verschiebung der Kundennachfrage zugunsten der Bankdienstleistungen in unseren Filialen gerecht werden, ohne von dem Grundgedanken der Shop-in-Shop-Lösung abzuweichen. Denn das hat uns erfolgreich gemacht und ist auch unter Kostengesichtspunkten der einzig vernünftige Weg”, so Postbank-Vorstandschef Dr. Wolfgang Klein.

Postbank Filialvorstand Hans-Peter Schmid nannte als Ziele des neuen Konzeptes, die Attraktivität der Filialen zu steigern, das Bankgeschäft angemessen in den Vordergrund zu stellen und gleichzeitig die Frequenz aus dem postalischen Geschäft zur Neukundengewinnung weiter zu nutzen sowie neue Frequenzen zu generieren. Daneben will er das Filialnetz im Hinblick auf die Erreichbarkeit für Bestands- und Neukunden optimieren. Die Filialformate sollen den verschiedensten Anforderungen der Standorte genügen, wobei das Spektrum von großen transaktionsstarken und postlastigen Filialen bis hin zu kleineren Filialen mit dem Schwerpunkt Bankservice und -beratung reicht, ergänzt um ein standardisiertes Postdienstleistungsangebot.

Schmid kündigte an, in den neuen Filialen auch den Verkauf von Tickets zu testen. Bei positiver Resonanz der Kunden kommen in einem nächsten Schritt weitere 50 Filialen hinzu. Dazu hat die Postbank eine Partnerschaft mit “Ticketcorner”, einem der führenden europäischen Ticketingunternehmen abgeschlossen. Dem Thema Wartezeiten widmet die Postbank in den neuen Filialen besonderes Augenmerk. Um die Kundenzufriedenheit zu steigern und Wartezeiten zu reduzieren, will die Bank drei verschiedene Wartesituationen untersuchen. Die Filialen in Augsburg und Regensburg werden den bekannten zentralen Wartepunkt haben. Aachen und Konstanz werden mit einem Kundenaufrufsystem ausgestattet und in Berlin und Garbsen wird es eine dezentrale Wartesituation geben. Schmid unterstrich: “Unser Ziel lautet, innerhalb von fünf Minuten 93 Prozent unserer Kunden bedient zu haben.” Aktuell liegt dieser Wert bei knapp unter 90 Prozent.

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Verdi will Warnstreiks

Vor der dritten Tarifrunde für die private Versicherungsbranche hat die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten auch in Niedersachsen und Bremen zu Warnstreiks aufgerufen. Damit will die Gewerkschaft am Dienstag den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.

mehr ...

Immobilien

Risikomanagement bei Immobilienprojekten: Verband fordert einheitliche Standards

Der Bau-Monitoring-Verband (BMeV) fordert einheitliche nationale Standards beim Risikomanagement in der Projektfinanzierung. Dies könne einem deutlichen Anstieg der Kosten für Immobilienprojekte entgegen wirken.

mehr ...

Investmentfonds

Weitere Kürzung der Ölfördermengen spielt Putin in die Karten

Die Opec hat entschieden, ihre Kürzungen bei den Ölförderungen auszuweiten. David Donora, Leiter des Rohstoffbereiches bei Columbia Threadneedle Investments, sieht darin unter anderem einen Vorteil für das Nicht-Mitglied Russland.

mehr ...

Berater

Mehr Durchblick bei vermögensverwaltenden Fonds

Die MMD Multi Manager GmbH hat sich seit Jahren den Themen Transparenz und Vergleichbarkeit für Vermögensverwaltende (VV) Produkte verschrieben. Die MMD-Indexfamilie wird mit Hilfe des IT-Dienstleisters Cleversoft erweitert und vertieft.

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Kfz-Schadenregulierung: Vorsicht bei Verjährung

Wer Leistungen gegen einen Kfz-Haftpflichtversicherer geltend macht, sollte berücksichtigen, dass eine Verjährungsfrist von drei Jahren gilt. In einem aktuellen Urteil verlor ein Kläger vor dem Bundesgerichtshof, der sich mit der Verjährung verkalkuliert hatte.

mehr ...