Assistance steht hoch im Kurs

Assistance-Leistungen sind bei den Endkunden gefragt und die Zukunftsaussichten für personenbezogene Dienstleistungen gut, so lautet das Fazit des Assistance Barometers 2008, einer repräsentativen, deutschlandweiten Studie der Fachhochschule Wiesbaden, die von der Generali-Tochter Europ Assistance Versicherungs-AG, München, in Auftrag gegeben wurde.
Befragt wurden 502 Bürger ab 14 Jahren sowie Führungskräfte aus der Finanz- und Versicherungsbranche.

Der mit technischer Unterstützung des Hildesheimer Marktforschung-Unternehmen Wickert Institute durchgeführten Untersuchung zufolge stehen personenbezogene Dienstleistungen bei den Endkunden hoch im Kurs. Die Verbraucher stellen allerdings hohe Erwartungen an die Branche: Zwei Drittel wünschen sich von Vermittlern und Beratern Erreichbarkeit rund um die Uhr, neun von zehn Befragten bewerten konkrete Notfallhilfe im Schadenfall als wichtig oder sehr wichtig.

Im traditionellen Kfz-Bereich werden Unfall-Rundum-Service, Pannenhilfe und Schutzbriefleistungen als besonders wichtig erachtet. Bei Reisen legen die Befragten Wert auf medizinische Betreuung, Rückholung und Reisekranken-Versicherung. Persönliche Beratung und Unterstützung im Umgang mit Krankenhäusern, Krankenkassen und Behörden wünschen sich die Teilnehmer der Befragung beim Thema Gesundheit. Bei der Seniorenbetreuung wird die persönliche Pflegeberatung zunehmend für wichtig befunden, zwei Drittel der Befragten sprechen sich für die individuelle Betreuung durch einen Pflegemanager aus. Zudem findet die Familien-Assistance Anklang, ebenfalls zwei Drittel der Teilnehmer erwarten Unterstützung von Kinder und Eltern nach einem Unfall oder bei Krankenfällen.

Die Unternehmen der Branche haben den Bedeutungszuwachs von Assistance-Leistungen registriert. Sie wollen die Chance nutzen, sich als flexibler Problemlöser in Notfallsituationen vom Image des reinen Kostenerstatters loszulösen. Über 90 Prozent der befragten Entscheider von Versicherungsunternehmen planen, Assistance künftig als zusätzliche Service-Komponente und Beitrag zur Imageverbesserung einzusetzen. (hb)

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