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18. Dezember 2008, 00:00
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Mit Beratung gegen Unsicherheit

Trotz der näher rückenden Abgeltungssteuer treffen die Bundesbürger kaum noch Anlageentscheidungen. Das Financial Planning Standards Board (FPSB) in Frankfurt fordert deshalb Certified Financial Planner dazu auf, insbesondere jetzt auf Kunden zuzugehen.

So sei das Verhalten der Deutschen vor dem Hintergrund der Finanzkrise geradezu irrational. Geld wird zurückgehalten, dafür Gold gekauft, so dass es mittlerweile sogar zu Lieferengpässen für physisches Gold kommt. Wer gestern kühn an den Boom-Börsen in Asien investierte, freut sich heute über Geld im Sparstrumpf.

Persönlicher Finanzplan als Entscheidungsgrundlage

Entscheidungen sollten laut FPSB jedoch auf dem sicheren Fundament eines persönlichen Finanzplans getroffen werden, wie ihn zum Beispiel zertifizierte Finanzberater erstellen und überwachen. Diese würden bereits im Vorfeld der Beratung und Betreuung die Risiko-Neigung ihrer Mandanten analysieren und die entsprechenden Produkte empfehlen.

Private Finanzplanung solle deshalb den Regeln betriebswirtschaftlicher und unternehmerischer Vorgehensweisen folgen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Analyse und Bewertung des bestehenden Vermögens, ein darauf basierender Abgleich mit den persönlichen Lebensumständen und ?zielen sowie die Planung des vorhandenen Vermögens über einen längeren Zeitraum. Einkommenssteuerliche Aspekte müssen berücksichtigt werden, ebenso mögliche steuerliche Auswirkungen von Vermögensübertragungen.

Hoher Gesprächsbedarf bei Kunden

Zudem hat eine selektive Umfrage bei den rund 1.200 Mitgliedern des FPSB Deutschland ergeben, dass derzeit aufgrund der Rezessionsängste bei vielen Kunden erhöhter Gesprächsbedarf besteht. Aber nur selten werden die empfohlenen langfristigen Strategien der privaten Finanz- und Vermögensplanung in Frage gestellt. Auch viele Kunden, die bisher keine oder nur punktuell Beratung in Anspruch genommen haben, zeigen zunehmend Interesse. (aks)

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