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4. Januar 2008, 00:00
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Studie: Deutsche sind wohlhabende und vorsichtige Anleger

Realen Einkommensverlusten und hoher Inflationsrate zum Trotz – die Menschen in Deutschland sind so wohlhabend wie noch nie und legen ihr Geld so sicher an wie eh und je. Einer Studie der Dresdner Bank, Frankfurt/Main, zufolge hat im statistischen Durchschnitt jeder Deutsche rund 57.900 Euro auf der hohen Kante.
Der Wert bedeutet einen neuen Rekord: Das Geldvermögen der privaten Haushalte stieg 2007 um 230 Milliarden Euro auf 4,76 Billionen Euro, ein Zuwachs von rund fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren blieb die Sparquote damit trotz des deutlichen Anstiegs der Lebenshaltungskosten stabil. Nur 2002 sei das Geldvermögen infolge der Einbrüche an den Aktienmärkten geschrumpft, so die Volkswirte der Bank.

Die gute Entwicklung am Aktienmarkt hat die Deutschen allerdings nicht von ihrer konservativen Anlagestrategie abbringen können. Im abgelaufenen Jahr sei voraussichtlich zum siebten Mal in Folge netto Geld aus der Aktienanlage abgeflossen, erklärte die Bank. Der größte Teil der Geldvermögen – 33 Prozent – liege als Sicht-, Termin- oder Spareinlage sowie als Sparbrief bei Banken. Etwa zwölf Prozent sind in Investmentfonds und knapp zehn Prozent in festverzinslichen Wertpapieren angelegt.
Wegen der hohen Bewertungsgewinne konnten Aktien trotz der Abflüsse ihren Anteil am Geldvermögen von 8,3 Prozent auf rund 9,5 Prozent steigern. Das Plus an den Aktienmärkten 2007 sorgte für rund 40 Prozent des Gesamtzuwachses am Bruttogeldvermögen der privaten Haushalte. Knapp 60 Prozent flossen als neue Anlagemittel zu.

Wie die Studie ergab, sparen die Deutschen auch wieder mehr: Wegen der Mehrwertsteuererhöhung zum Jahresbeginn hatten Verbraucher größere Anschaffungen noch ins Jahr 2006 vorgezogen und legten 2007 wieder mehr Geld zurück. Die Sparquote der privaten Haushalte stieg gemessen am Einkommen von 10,5 auf 10,8 Prozent, so die Experten des Kreditinstitutes. (af)

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