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15. Dezember 2008, 00:00
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Studie: Vier von zehn Deutschen sind Beratungsmuffel

39 Prozent der Bundesbürger und 30 Prozent der Berufstätigen in Deutschland hatten noch nie ein Beratungsgespräch zur Altersvorsorge mit einem Bank-, Versicherungs-, Steuer- oder Vermögensberater. Das ist das Ergebnis einer bundesweit repräsentativen Studie der Bonner Postbank in Kooperation mit dem Institut für Demoskopie Allensbach.

Sogar unter den teilnehmenden Berufstätigen, die ihre Altersvorsorge selbst als “ausreichend” einschätzten, beträgt der Anteil derer, die noch nie eine Beratung in Anspruch genommen haben, 21 Prozent. Unterschiede haben die Marktforscher zwischen Ost- und Westdeutschland ausgemacht: Mehr als jeder vierte Berufstätige (26 Prozent) in den neuen Bundesländern hatte der Umfrage zufolge in den vergangenen zwölf Monaten eine Beratung zur Altersvorsorge – in den alten Bundesländern waren es nur 21 Prozent.

Im bundesweiten Vergleich liegen die Länder Thüringen und Sachsen vorne, wenn es um die Inanspruchnahme von Expertenrat zur Altersvorsorge geht: Dort gaben 38 Prozent der Berufstätigen an, sich allein in den letzten zwölf Monaten beraten lassen zu haben. (hb)

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