Accessio stellt auf Honorarberatung um

Der Finanzdienstleister Accessio, Itzehoe, wird ab 1. Juli auf honorarbasierte Beratung umsteigen. Im Zuge der Umstellung wird das Unternehmen eigenen Aussagen zufolge die Provisionen für Wertpapiervermittlung und Bestandspflege an seine Kunden weitergeben.

Die Honorarberatung soll ab 42 Euro im Monat erhältlich und somit auch für Kleinanleger ? die Hauptzielgruppe von Accessio ? erschwinglich sein. Eine umfangreichere Beratung kostet 65 Euro monatlich. Neben dem Honorar entstehen den Kunden noch die Kosten für die Depotführung und die Transaktionsgebühren der kontoführenden DAB Bank.

André Driver, Vorstandsmitglied der Accessio AG, dazu: „Unser Ziel ist es, den Anlegern das Vertrauen in das Wertpapiergeschäft zurückzugeben. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit dem Verzicht auf alle Provisionen als Nachweis für echte Unabhängigkeit allen Anlegern in ihrem Wunsch nach vollständiger Transparenz im Wertpapierhandel entgegenkommen.“

Spätestens seit der Finanzkrise sind versteckte Provisionszahlungen an Banken und Finanzberater in der Kritik. So sollen Berater verstärkt solche Produkte verkauft haben, die ihnen hohe Provisionseinnahmen garantieren. Dabei sollen Vermittler die Interessen der Kunden zugunsten der eigenen Gewinnmaximierung vernachlässigt haben. (mo)

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