16. Dezember 2009, 13:00
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Comdirect gibt Filialgeschäft auf

Die Quickborner Comdirect Bank stampft das Filialgeschäft komplett ein. Mitte 2010 soll der „Rückbau“ der Geschäftsstellen voraussichtlich abgeschlossen sein, teilt das Unternehmen mit.

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Comdirect-Beratung: Künftig nur noch am Telefon

Der in den vergangenen sechs Jahren forcierte Ausflug in die Filialwelt hat sich für das Institut nicht gerechnet. Künftig wolle man sich wieder auf die „direktbankfähige Beratung“ konzentrieren. Zuletzt startete die Direktbank den Versuch, sich im Honorarberatungsmarkt zu positionieren.

Der Rückzug im Filialgeschäft hatte sich bereits abgezeichnet, 15 von ehemals 32 Filialen waren ohnehin schon geschlossen worden. Zuletzt sind noch 100 freiberufliche Berater in Diensten der Quickborner gewesen. Die Aufgabe des Modells kostet das Unternehmen in diesem Jahr rund fünf Millionen Euro.

Nichtsdestotrotz hat die Comdirect ihr Ergebnisziel für 2009 auf 75 Millionen Euro vor Steuern erhöht. “Das operative Geschäft ist gut verlaufen; unsere Erwartungen an das vierte Quartal wurden übertroffen – deshalb sehen wir ein höheres Ergebnis”, erklärte Comdirect-Vorstandschef Michael Mandel. (hb)

Foto: Comdirect

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