Kapitalerhöhung: Aragon füllt Kriegskasse für Zukäufe

Der Wiesbadener Finanzkonzern Aragon hat durch eine Barkapitalerhöhung über acht Millionen Euro flüssig gemacht, die vor allem für Akquisitionen im Vertriebsmarkt genutzt werden sollen.

Die Muttergesellschaft des Maklerpools Jung DMS & Cie. (JDC) hatte rund eine Million Stammaktien mit Bezugsrecht ausgegeben, die nach eigenen Angaben mit einer hohen Partizipation der Altaktionäre gezeichnet wurden. Erwartungsgemäß hätten die Hauptaktionäre Angermayer, Brumm & Lange (ABL-Gruppe) sowie der Versicherer Axa und die Schweizer Großbank Credit Suisse bei den neuen Aktien zugeschlagen, was als ein klares Bekenntnis zur Strategie von Aragon gewertet werden könne.

Die separat durchgeführte Platzierung der nicht bezogenen Aktien war nach Aragon-Aussagen stark überzeichnet und konnte deshalb frühzeitig beendet werden. (hb)

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