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13. September 2010, 17:48
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Ausbildung: Was der Nachwuchs mitbringen muss

Zuverlässigkeit und freundliches Auftreten sind die relevanten Eigenschaften, die ein idealer Bewerber für die Finanzdienstleistungsbranche mitbringen muss. Welche Qualifikationen und Eigenschaften außerdem gefragt sind, zeigt der „Ausbildungsatlas 2010“ den die Öffentliche Versicherung Braunschweig zum dritten Mal veröffentlicht hat.

Ausbildung-shutt 57829738-127x150 in Ausbildung: Was der Nachwuchs mitbringen mussDie Ausbildungsinhalte bleiben der Studie zufolge auch nach der Finanzkrise unverändert – das sagen 34 Prozent der Befragten. Allerdings: die Unternehmen legen – stärker als im Vorjahr – einen Schwerpunkt auf Werte und Leitbilder und achten auf eine fachliche und soziale Qualifikation. Fast jeder Dritte räumt ein, dass die Branche infolge der Krise mit einem Verlust von Vertrauen zu kämpfen habe und man dies durch geeignetes Personal kompensieren wolle.

Was heißt das für die Bewerber? Die Studienautoren fassen den Wunsch der Personalverantwortlichen in einem Satz zusammen: „Als Finanzberater/in ist man gebildet und seriös, kann komplexe Inhalte verstehen und unkompliziert vermitteln und bringt die richtige Portion an ‚Drive’ mit.

In Zahlen ausgedrückt: Kommunikationskompetenz in Form von Kommunikationsfähigkeit, seriösem Auftreten und Sprachkompetenz ist mit 33 Prozent Zustimmung bei den Befragten ebenso wichtig wie Teamfähigkeit, gefolgt von Motivation und „Biss“ (31 Prozent), Denken (26 Prozent) und Allgemeinbildung (25 Prozent).

Soweit das aktuelle Anforderungsprofil. Für die Zukunft erwarten die Personalverantwortlichen allerdings eine deutliche Verschiebung der Qualifikationskriterien: So wird sich die Fachkompetenz von aktuell 19 Prozent auf 35 Prozent verdoppeln, während den kommunikativen Fähigkeiten nur noch 16 Prozent statt 33 Prozent Bedeutung zukommt. Denkfähigkeit, Teamfähigkeit und Flexibilität bleiben nahezu unverändert. Motivation und Biss ebenso wie gute Noten und Allgemeinbildung spielen eine deutlich weniger wichtige Rolle (von 31 Prozent auf 15 Prozent beziehungsweise von 25 Prozent auf 14 Prozent).

Gefragte Bewerber-Eigenschaft: Zuverlässigkeit

Auf welche Eigenschaften und welches Wissen legen die Personalverantwortlichen besonderes Augenmerk und was halten sie für besonders relevant? An erster Stelle liegt „Zuverlässigkeit“ mit 96 Prozent Zustimmung (siehe Grafik Seite 2). An zweiter Stelle „Freundlicher Auftritt“ (91 Prozent), gefolgt von „Empathisch Kommunizieren“ (89 Prozent). Wissensbestände spielen demgegenüber eine eher untergeordnete Rolle. Hier steht „Allgemeinbildung“ (58 Prozent) vor „Solidem Fachwissen“ (41 Prozent) und „Guten EDV-Kenntnissen“ (29 Prozent).

Seite 2: Wie Unternehmen Bewerber rekrutieren

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2 Kommentare

  1. Eine wirklich interessante Studie, aber irgendwie klingt noch immer durch, dass es hauptsächlich um Erfolg und Leistung gehen soll. In der Krise hätte ich gerade um Vertrauen zurück zu gewinnen angenommen, dass man von Finanzberater eher neue weiche Kompetenzen erwartet. Also gerade der Bereich der sozialen Tugenden hochgehalten wird. Schade eigentlich. Weniger überrascht mich da die Kommunikationsfähigkeiten und ähnliches, klar die Berater sollen ja in der Lage sein überzeugend zu arbeiten. Ich glaube da sollten die Personaler mal mit ihren Marketing Leuten reden und sich fragen ob so etwas nicht zum Imageschaden beiträgt.

    Kommentar von Schulz — 15. September 2010 @ 10:57

  2. Die Formel für den Verkaufserfolg ist: Wohlwollen + Kognitive Kompetenz + Zuverlässigkeit = Vertrauen des Kunden.

    Kommentar von ACF | SalesBooks.de — 14. September 2010 @ 22:45

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