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29. Dezember 2011, 11:38
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Hunderte Central-Außendienstler wechseln zur Deutschen Vermögensberatung

Die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) baut ihr Vertriebsnetz massiv aus: Zu Beginn nächsten Jahres werden rund 320 hauptberufliche Vertriebspartner der Central Krankenversicherung als Vermögensberater zur DVAG wechseln.

DVAG-Chef Professor Dr. Reinfried Pohl

Reinfried Pohl

Wie der in Frankfurt am Main beheimatete Finanzvertriebskonzern mitteilte, entspricht die Zahl der wechselnden Vermittler fast 90 Prozent der hauptberuflichen Außendienstorganisation der Kölner Central, die zum Generali-Konzern gehört.

„Mit der weitgehenden Übernahme der Vertriebskraft des Außendienstes der Central schaffen wir nicht nur eine neue und sehr attraktive berufliche Perspektive für 320 hauptberufliche Vermittler, sondern weiten die Präsenz unseres Allfinanzangebots für breite Kreise der Bevölkerung aus“, sagte DVAG-Chef Professor Dr. Reinfried Pohl.

Die als Strukturvertrieb organisierte Deutsche Vermögensberatung Gruppe ist mit über 3.000 Direktionen und Geschäftsstellen in Deutschland vertreten. (lk)

Foto: DVAG

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4 Kommentare

  1. Wahnsinn.. Kunden und Makler haben das nachsehen.. die Makler müssen aufräumen und die Kunden verzweifeln mit der Arbeitsweise der Central…

    Kommentar von Michael Walter — 11. Januar 2012 @ 20:08

  2. Dazu der heutige DVB Pressespiegel: ein Desaster für Kunden und Makler…
    “Laut DVAG wurden 90 Prozent der Vertriebskraft übernommen. Damit meint sie offenbar die vorhandenen Versicherungsbestände, berichtete die Financial Times Deutschland. Mit der Schließung des Central-Außendienstes reagierte der Generali-Konzern auf die massiven Probleme bei der Central. Der Krankenversicherer war in den vergangenen Jahren vor allem mit Billigtarifen gewachsen, die oft weniger Leistung als die gesetzlichen Kassen boten und meist von Selbstständigen abgeschlossen wurden. Die Strategie ging nicht auf, weil kaum ein Neukunde später in höherwertige Tarife wechselte. Stattdessen stieg die Zahl der Nichtzahler drastisch an, die im Notfall dennoch auf Versicherungsleistungen hoffen durften. Bereits im August hatte die Central den Einsteigertarif „Ecoline“ vom Markt genommen.

    Von der Neuausrichtung wurden die Bestandskunden der Central total überrascht. So heißt es in einer „Information zu Ihrer Betreuung“, dass die Vertriebsorganisation zum 1. Januar 2012 in die Allfinanz Deutsche Vermögensberatung AG überführt wird. Der Brief kommt von einem DVAG-Vertreter, der weiter erklärt. „Um Ihre Betreuung durch mich sicherzustellen, beabsichtigt die Central, Ihre Vertragsdaten an die Allfinanz DVAG zu übermitteln.“

    Derart aufgeschreckt, will mancher Kunde zu einem anderen Anbieter wechseln. Die Central erschwert dies laut „versicherungstip“, indem bei der Kündigung vom neuen Anbieter eine Versicherungsbescheinigung im Original verlangt wird, was rechtlich nicht haltbar sei (§ 205 Absatz 6 VVG). Zudem will man Kündigungen nach dem 31.12.2011 gar nicht anerkennen. In Wahrheit sind sogar rückwirkende Kündigungen erlaubt, falls der Nachversicherungs-Nachweis erst vorgelegt werden kann, nachdem der Vertrag bei wirksamer Kündigung geendet hätte.

    Vom Vertriebs-Chaos sind auch Makler betroffen, die offenbar nur noch in reduziertem Umfang bei der Central erwünscht sind. Viele sahen in den durch Gerüchte durchgesickerten Vertriebs-Veränderungen sowie den angekündigten drastischen Beitragserhöhungen ab 2012 einen dringen Anlass zur Kundenberatung. Wenn dazu der Stand der Alterungsrückstellung oder sonstige Kundendaten abgefragt wurden, ließ Central die Makler laut „versicherungstip“ zum Teil zwei Monate warten, ehe Kundenbestandslisten geliefert wurden.

    Somit konnte der betroffene Makler aufgrund fehlender Informationen nicht rechtzeitig und sachgerecht beraten, was die Gefahr von Schadenersatzforderungen der Maklerkunden erhöht. Entsprechend Maklerauftrag dürfte jetzt vielfach im Kundenbestand die Überprüfung einer Wechselmöglichkeit zu einem anderen Anbieter geboten sein. Die Central führte „technische Umstellungen“ ins Feld, wollte wohl aber auch die Abwanderung von Kunden erschweren. Weiterer Ärger scheint programmiert…”

    Kommentar von G Schneider — 4. Januar 2012 @ 16:48

  3. Damit das DVAG- Schneeball-system am Laufen gehalten werden kann, braucht man frischer Blut. Deshalb werden die Central-Vermittler zur Ader gelassen.

    Kommentar von Peer — 4. Januar 2012 @ 12:36

  4. Die DVAG hatte immer betont nicht durch Zukäufe sondern durch Aufbau neuer Berater zu wachsen, das ist in den letzten Jahren allerdings nicht mehr zu sehen

    Kommentar von Jan Lanc — 3. Januar 2012 @ 18:28

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