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1. März 2011, 15:13
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Quirin profitabel: Honorarberatung zahlt sich aus

Deutschlands erste Honorarberaterbank Quirin schreibt endlich schwarze Zahlen. Erstmals seit dem Start des neuen Banksystems vor vier Jahren hat das Unternehmen einen Jahresüberschuss erwirtschaftet.

Karl-matthaeus-schmidt-127x150 in Quirin profitabel: Honorarberatung zahlt sich aus

Hat gut lachen: Karl Matthäus Schmidt

Im Geschäftsjahr 2010 habe man einen Gewinn von 0,5 Millionen Euro eingefahren, teilt die Quirin Bank mit. Damit hat das Institut 7,9 Millionen Euro mehr verdient als im Vorjahr und arbeitet nunmehr profitabel.

Die Summe der erwirtschafteten Überschüsse aus dem Bankgeschäft konnten gegenüber dem Vorjahr um insgesamt 32 Prozent auf 37 Millionen Euro erhöht werden. Demgegenüber war für die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen eine Erhöhung um 1,5 Millionen Euro auf 36,7 Millionen Euro zu verzeichnen.

„Mit diesem Ergebnis haben wir endgültig die Frage beantwortet, ob sich die Honorarberatung in Deutschland durchsetzt“, so Vorstandssprecher Karl Matthäus Schmidt in Frankfurt. „Immer mehr Verbraucher in Deutschland wählen das alte Modell der Provisionsberatung ab und entscheiden sich für eine unabhängige, transparente und faire Bankberatung“, so Schmidt weiter.

Mit dem positiven Ergebnis macht sich eine lange Phase des Aufbaus und kontinuierlichen Wachstums bezahlt: Die Quirin Bank hat ihre Kundenzahl seit Oktober 2006 nach eigenen Angaben von 700 auf 7.500 mehr als verzehnfacht und die verwalteten Kundengelder von 500 Millionen Euro auf über zwei Milliarden Euro vervierfacht.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden im Geschäftsbereich Private Banking Nettomittelzuflüsse von 553 Millionen Euro realisiert. Im Jahresdurchschnitt 2010 waren 229 Mitarbeiter (Vorjahr 244) und zum Bilanzstichtag 227 Mitarbeiter (Vorjahr 236) bei der Honorarberaterbank angestellt.

Die Bilanzsumme der Bank ist um 29 Millionen Euro auf 405 Millionen Euro angestiegen. Das Eigenkapital hat sich 42 Millionen Euro erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt damit 10,3 Prozent (Vorjahr 10,9 Prozent). (hb)

Foto: Quirin Bank

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1 Kommentar

  1. Das Ergebnis der Quirin Bank zeigt nur, dass Honorarberatung sich lohnt, nicht nur für den Kunden sondern auch für die Bank. Mehr nicht. Ob sich aber Honorarberatung wirklich durchsetzt, wird sich in den nächsten Jahren erst noch zeigen. Gibt es dann noch diese Bank und wird sie ihre billigen Berater halten können?

    Kommentar von Pascal — 6. März 2011 @ 13:02

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