5. Januar 2012, 12:10
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Unsicherheit mindert Investitionsneigung

Die Mehrheit der Deutschen hat 2011 ihre konkreten Finanzpläne nicht realisiert. Hauptgrund dafür war die angespannte Situation an den Finanzmärkten, so eine Umfrage von Faktenkontor und Toluna.

AngstMehr als jeder dritte Deutsche hatte für 2011 ursprünglich geplant in Aktien oder Immobilien zu investieren, 61 Prozent setzten ihr Vorhaben aber gar nicht oder nur teilweise um. Das ergab eine repräsentative Umfrage der Beraterfirma und des Meinungsforschers unter 1.000 Bundesbürgern.

Jeder Dritte (31 Prozent) gab an, dass Angst wegen der unsicheren Lage an den Finanzmärkten der Grund für diese Entscheidung war. Ein Viertel der Befragten nannte mangelnde finanzielle Mittel als ausschlaggebend für ihre Zurückhaltung. Jeweils 13 Prozent hatten keine Zeit, sich um die Umsetzung der Investition zu kümmern oder konnten sich nicht für ein Produkt entscheiden.

An erster Stelle der konkreten Investitionspläne für 2011 stand demnach das Bausparen (33 Prozent) gefolgt von Aktien (30 Prozent) und dem Kauf von Immobilien (26 Prozent). Trotz Eurokrise und anhaltender Turbulenzen auf den Finanzmärkten ist die Prognose der Befragten für 2012 allerdings positiv. 62 Prozent haben vor in diesem Jahr ihre Pläne zu realisieren. (jb)

Foto: Shutterstock

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