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5. Juli 2012, 09:00
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Transparenz schafft Vertrauen

Die unterschiedlichen Definitionen der Marktakteure von Transparenz erschweren eine branchenumfassende Regelung. Cash. hat mit der Branche über die Streitpunkte gesprochen, wie viel Offenheit ein Versicherer von einem Pool verlangen kann und was Produktgeber und Berater wissen müssen.

TransparenzSo erwartet die Allianz von den kooperierenden Gesellschaften, dass sie jederzeit bereit sind, die gesetzlich erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Darüber hinausgehende Informationen, wie beispielsweise die wirtschaftliche Lage des Pools, benötige der Versicherer dann, wenn es zur Absicherung des eigenen Courtageausfallrisikos erforderlich sei.

„Uns jedoch Aspekte der individuellen Geschäftsstrategie offenzulegen, greift unseres Erachtens in wettbewerbswidriger Art und Weise in den Kernbereich eines Pools ein“, meint Jürgen Kempen, Leiter Maklerzentralbereich Allianz Lebensversicherung und Allianz Krankenversicherung. „Im Rahmen der fairen Zusammenarbeit muss in solchen Fällen eine Lösung auf Augenhöhe gefunden werden, wenn – aus welchen Gründen auch immer – uns weitere Informationen wichtig wären.“

Die Gothaer hingegen erwartet, eigenen Angaben zufolge, eine vollständige Transparenz über die wirtschaftliche Situation, die Beteiligungsverhältnisse, die zu Grunde liegenden Maklerverträge und die wesentlichen Produzenten. Der Geschäftsführer des Hamburger Maklerpools Maxpool Oliver Drewes sieht in der Offenlegung der wirtschaftlichen Situation des Pools eine wesentliche Grundvoraussetzung für die Zusammenarbeit. Außerdem müssten betrügerische Abschlussvermittler lokalisierbar sein.

Seite zwei: Warum Transparenz für Berater wichtiger ist als für Produktgeber

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