12. April 2012, 12:49
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Unfallversicherung: Fast jeder Zweite nicht abgesichert

47 Prozent der Bundesbürger haben keine Unfallversicherung. So lautet das Ergebnis einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag der Gothaer Versicherung. 30 Prozent kennen zudem ihre Invaliditätssumme nicht oder haben lediglich eine Summe bis 50.000 Euro vereinbart.

Unfallversicherung

Der Anteil der Befragten unter 30, die das Unfallrisiko nicht abgesichert haben, sei mit über 61 Prozent sehr hoch, so die Studie. Bei Lehrlingen und Auszubildenden seien es sogar mehr als 70 Prozent. Besonders in der Stadt verzichten viele Menschen demnach auf den Unfallschutz.

Laut der Umfrage verneinen Bewohner von Städten bis 100.000 Einwohner den Besitz einer Unfallpolice zu rund 40 Prozent, wohingegen Bewohner von Städten mit mehr Einwohnern zu annähernd 60 Prozent auf die Unfallversicherung verzichten.

Der Umfrage zufolge haben auch Bildung und Geldbeutel entscheidende Einflüsse auf den Abschluss einer Unfallpolice. Lege man die Bildung der Befragten zugrunde, seien finanzkräftige Hochschulabsolventen demnach ungefähr doppelt so häufig unfallversichert wie der Rest der Bevölkerung.

Mit fast 52 Prozent sei auch die Zahl der Menschen, die nicht gegen Unfälle versichert sind, die durch eine Eigenbewegung verursacht werden, extrem hoch, so die Autoren der Studie. Außerdem wissen demnach fast 25 Prozent der Befragten nicht, ob ihre Police diesen wichtigen Einschluss enthält.

Für die repräsentative Studie befragte das GfK im Auftrag der Gothaer im März 2012 1.078 Bundesbürger. (jb)

Foto: Shutterstock

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