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23. Mai 2013, 09:30
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Vertriebsindikator: Die Stimmung hellt sich auf

Cash. befragt monatlich Finanzvertriebe und Maklerpools zur Stimmung beim Produktabsatz. In der aktuellen Erhebung hat sich die Stimmung leicht verbessert. Die Prognosen für die Mehrheit der Produkte sind jedoch schlechter ausgefallen als im Vormonat.

Vertriebsindikator: Die Stimmung hellt sich aufNachdem die Stimmung sich im letzten Vertriebsindikator leicht eingetrübt hatte, hat sie sich aktuell wieder etwas verbessert. Dennoch gibt keiner der befragten Vertriebe und Pools an, dass die Stimmung “sehr gut” sei. Bei der letzten Erhebung waren es noch 22 Prozent. Allerdings empfinden jeweils rund 43 Prozent der Befragten die Vertriebsstimmung als “gut” beziehungsweise “befriedigend”.

Gut neun Prozent der Vertriebe und Pools bezeichnen die Stimmung als “ausgeglichen” und lediglich fünf Prozent empfinden die Stimmung als “eher schlecht”. Der Mittelwert hat sich leicht auf 2,76 (Vormonat: 2,89) verbessert.

Kapitalanlage-Immobilien zurück an der Spitze

Das attraktivste Produkt sind wie im vorvergangenen Monat die Kapitalanlage-Immobilien, die erneut um sieben Ränge aufgestiegen sind. Das Produkt erhält von den befragten Vertrieben und Maklerpools eine durchweg positive Prognose. So rechnen alle Befragten mit einer Verbesserung beziehungsweise konstanten Entwicklung der Kapitalanlage-Immobilien.

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Vertriebsindikator: Die Stimmung hellt sich auf

Quelle: Cash.

Der Spitzenreiter aus dem Vormonat, das Produkt Aktienfonds, gehört hingegen zu den Absteigern des Monats und liegt nun auf Platz zwölf. Auf Platz zwei folgen die Denkmalschutzimmobilien, die schon beim letzten Indikator den zweiten Rang belegten. Für das Produkt ist auch weiterhin eine gute Platzierung zu erwarten, da jeweils die Hälfte der Befragten eine konstante beziehungsweise verbesserte Entwicklung der Denkmalschutzimmobilien erwartet.

bAV steigt weiter auf

Rang drei belegt das Produkt betriebliche Altersversorgung (bAV), das bereits im letzten Indikator von Rang dreizehn in die Top Ten aufgestiegen war und nun um ganze sechs Plätze aufsteigen konnte. Alle befragten Vertriebe und Maklerpools erwarten auch von diesem Produkt künftig eine konstante beziehungsweise positive Entwicklung.

“Vorzieheffekte aus dem Jahresendgeschäft vor Einführung der Unisex-Tarife führte zu einem ruhigen Geschäftsstart in 2013. Die wieder steigende Tarifvielfalt und die starke mediale Präsenz der Pflegeversicherung sorgen seit Anfang April für eine starke Entwicklung im Neugeschäft”, kommentiert Olaf Schürmann, Leiter Marketing des Hamburger Maklerpools Netfonds, die Marktsituation im Versicherungsbereich.

Auch das Produkt Bausparen/Baufinanzierung konnte einen großen Sprung nach vorn machen. Nach dem Absturz um zehn Ränge auf Platz 17 im letzten Indikator konnte es in diesem Monat wieder um zwölf Plätze aufsteigen und belegt Rang fünf. Von einem erneuten Abstieg des Produkts ist nicht auszugehen, da alle befragten Vertriebe und Maklerpools auch künftig mit einer konstanten beziehungsweise positiven Entwicklung des Produkts rechnen.

Immobilienfonds sind zurück

Aufsteiger des Monats sind die geschlossenen inländischen und ausländischen Immobilienfonds, die im vergangenen Monat die größten Verlierer waren. In der aktuellen Erhebung konnten die Produkte um 15 beziehungsweise 16 Plätze gutmachen und vom Tabellenende ins Mittelfeld aufsteigen. Mit einer erneuten Verschlechterung ist nicht zu rechnen, da die Mehrheit der Befragten beiden Produkten eine Verbesserung beziehungsweise konstante Entwicklung prognostiziert.

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Vertriebsindikator: Die Stimmung hellt sich auf

Quelle: Cash.

Die Produkte Wald- und Infrastrukturfonds konnten den positiven Trend aus den letzten beiden Erhebungen nicht fortsetzen und sind mit einem Verlust von 16 beziehungsweise 23 Rängen aus den Top Ten ins hintere Mittelfeld abgerutscht. Die Schlusslichter im Ranking sind wie in den letzten beiden Erhebungen die Kapitallebensversicherungen und die Schiffsbeteiligungen. Bei beiden Produkten rechnet die Mehrheit der Befragten auch weiterhin mit einer schlechten Entwicklung. (jb)

 

Foto: Shutterstock

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