22. Januar 2013, 08:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Vertriebsindikator: Kapitalanlage-Immobilien weiter an der Spitze

Cash. befragt monatlich Finanzvertriebe zur Stimmung im Vertrieb und zu Verkaufstrends bei den Produkten. Seit der letzten Erhebung hat sich die Stimmung erneut verbessert.

 

Kapitalanlage-Immobilien in Vertriebsindikator: Kapitalanlage-Immobilien weiter an der SpitzeZum dritten Mal in Folge hat sich die Vertriebsstimmung verbessert. Rund 65 Prozent der befragten Unternehmen bewerten die Stimmung als „gut“ beziehungsweise „befriedigend“. Weitere rund 18 Prozent bezeichnen die Vertriebsstimmung sogar als „sehr gut“. Keiner der befragten Vertriebe gab an, dass „eher schlechte“ beziehungsweise „sehr schlechte“ Stimmung herrscht. Im letzten Indikator waren es noch rund sieben Prozent. Der erreichte Mittelwert von 2,47 (2,86) hat sich dementsprechend verbessert.

Zum Vergrößern auf die Grafik klicken

Welche-produkte in Vertriebsindikator: Kapitalanlage-Immobilien weiter an der Spitze

Quelle: Cash.

Die Kapitalanlage-Immobilien, die bereits im letzten Indikator den ersten Rang belegten, konnten die Platzierung in der aktuellen Befragung verteidigen. Mit dem gleichen Mittelwert wie in der letzten Erhebung (2,38) sind sie das attraktivste Produkt des aktuellen Indikators. Das Produkt Bausparen/Baufinanzierung, das im letzten Indikator vom ersten auf den zweiten Platz abgestiegen war, hat sich weiter verschlechtert und liegt mit einem deutlich schlechteren Mittelwert von 2,80 (2,46) auf dem neunten Platz.

Der ehemalige Drittplatzierte, die betriebliche Altersversorgung, hat zwei Plätze verloren und liegt wie in der vorletzten Erhebung auf Rang fünf, mit einem leicht verschlechterten Mittelwert von 2,67 (2,62). Obwohl im letzten Indikator keiner der befragten Vertriebe eine Verschlechterung der drei Spitzenreiter erwartete, haben nur die Kapitalanlage-Immobilien ihre Position halten können.

Erneuerbare-Energien-Fonds im Aufwind

Am meisten Plätze gutmachen konnten die Produkte fondsgebundene Lebensversicherung und Erneuerbare-Energien-Fonds, die sich jeweils um zwölf Plätze verbessern konnten. Die Erneuerbare-

Energien-Fonds, die im letzten Indikator noch auf Platz 14 lagen, belegen mit einem deutlich verbesserten Mittelwert von 2,5 (2,93) den zweiten Rang. Fast 93 Prozent der Vertriebe rechnen auch weiterhin mit einer positiven beziehungsweise konstanten Entwicklung des Produkts.

Die fondsgebundene Lebensversicherung ist vom Tabellenende ins Mittelfeld auf Platz 20 aufgestiegen und konnten ihren Mittelwert dementsprechend von 3,46 auf 3,13 verbessern. Ein erneuter Abstieg des Produkts ist unwahrscheinlich, da rund 70 Prozent der befragten Vertriebe auch zukünftig eine positive beziehungsweise konstante Entwicklung des Produkts erwarten.

Riester und Rürup fallen erneut

Der größte Verlierer des aktuellen Indikators ist die Riester-Police, die bereits in der letzten Erhebung drei Ränge abgestiegen war. In der aktuellen Erhebung verliert das Produkt zwanzig Plätze und liegt mit einem deutlich verschlechterten Mittelwert von 3,47 (2,92) nur noch auf Rang 33. Während 60 Prozent der befragten Unternehmen von einer konstanten Entwicklung der Riester-Police ausgehen, erwarten ganze 40 Prozent eine künftige Verschlechterung.

Das Produkt Rürup-Police, das beim letzten Indikator um fünf Plätze auf Rang 16 abgestiegen war, ist in der aktuellen Erhebung um 18 Plätze auf Rang 34 gefallen, obwohl rund 85 Prozent der befragten Vertriebe mit einer positiven beziehungsweise konstanten Entwicklung gerechnet hatten.

Die rote Laterne haben die offenen Immobilienfonds erneut an das Produkt Schiffsbeteiligungen abgegeben. Der Mittelwert der Schiffsbeteiligungen hat sich dementsprechend auf 4,25 (4,00) verschlechtert, während die offenen Immobilienfonds ihren Mittelwert deutlich verbessern konnten und um drei Plätze aufgestiegen sind. (jb)

 

Foto: Shutterstock

3 Kommentare

  1. Wenn von “Boom”-Standorten gesprochen wird, ist grundsätzlich Vorsicht geboten. Sicherlich ist Leipzig eine Stadt mit Zugkraft, positiven Entwicklungen und Perspektiven – einen vermeintlichen Boom mit fatalen Folgen hat es dort in der Vergangenheit allerdings schon gegeben. Laut dem Cash.-Ranking aus dem letzten Jahr wird der Standort recht konstant bewertet. (http://www.cash-online.de/wp-content/uploads/2012/09/Immobilienstandorte-Ranking-2012.pdf). Lesen Sie demnächst eine tiefergehende Analyse zu den ostdeutschen Immobilienstandorten in Cash. und auf Cash.Online.

    Ihre Cash.-Redaktion

    Kommentar von Thomas Eilrich — 23. Januar 2013 @ 10:27

  2. Wir sind jetzt auch auch die Suche gegangen in Ballungszentren unser Geld anzulegen. Ich habe gelesen, dass gerade Leipzig im Osten boomt. Stimmt das oder viel Lärm um nichts?

    Kommentar von Johanna — 22. Januar 2013 @ 18:50

  3. Dieser Trend wird sich wohl noch einige Jahre fortsetzen.

    Kommentar von Jan Lanc — 22. Januar 2013 @ 18:34

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Service Value: Diese Krankenzusatzversicherer punkten bei den Kunden

Die Beliebtheit der privaten Krankenzusatzversicherung ist hoch, dies zeigen die mehr als 26 Millionen abgeschlossenen Verträge im Jahr 2019. Welche privaten Krankenzusatzversicherer in der Kundenorientierung sehr gut aufgestellt sind, hat das Kölner Analysehaus ServiceValue untersucht.

mehr ...

Immobilien

Immobilienpreise in Kroatien: Wird das Land zum “Florida Europas”?

Wie entwickeln sich die Immobilienpreise in Kroatien in den Regionen an der Küste und auf den Inseln? Die Agentur Panorama Scouting führte im Mai 2020 eine umfangreiche Studie über den kroatischen Immobilienmarkt (in den Küstenregionen) durch. Untersucht wurden die Kategorien Häuser und Wohnungen in 38 relevanten Küstenregionen (und Inseln) in den Gebieten Istrien, Kvarner Bucht, Nord-Dalmatien, Mittel-Dalmatien und Süd-Dalmatien. Die Basis dieser Studie bilden mehr als 5.400 Immobilienangebote.

mehr ...

Investmentfonds

Amundi bringt neue Nachhaltigkeits-ETF auf Xetra

Amundi, hat auf Xetra acht neue Aktien-ESG-ETFs gelistet und damit das Angebot an nachhaltigen Investments ausgebaut. Alle neuen ETFs werden zu Konditionen ab 0,15 Prozent laufenden Kosten angeboten.

mehr ...

Berater

Neues Zinstief wegen Corona

Die Corona-Krise hat zu einem bisher beispiellosen Einbruch der Wirtschaft in vielen Ländern geführt. Notenbanken haben hierauf mit einer weiteren massiven Lockerung ihrer Geldpolitik reagiert, um die ökonomischen Folgen der Pandemie abzumildern.

mehr ...

Sachwertanlagen

Corona: Nicht nur Kreuzfahrtschiffe schwer gebeutelt

Wegen der Corona-Krise haben die Reedereien so viele Schiffe stillgelegt wie noch nie. Weltweit seien gegenwärtig 11,3 Prozent der Containerflotte ungenutzt, heißt es in einem internen Bericht des Verbandes Deutscher Reeder (VDR) in Hamburg.

mehr ...

Recht

“Hate Speech”: Digitalisierung braucht auch Ethik

Hasskommentare, Beleidigungen und kriminelle Drohungen sind im Internet an der Tagesordnung. Mit dem reformierten Netzwerkdurchsetzungsgesetz sollen sich Nutzer nun besser wehren können. Doch der Staat legt die Beurteilung, was tatsächlich “Hate Speech” ist, in die Hände der Netzwerkbetreiber. Gastbeitrag von Rechtsanwalt Sascha Hesse

mehr ...