11. Juli 2014, 13:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Cash.life AG verkauft Vertriebstochter

Im Rahmen eines Management-Buy-outs hat die Cash.life AG ihre Tochtergesellschaft Max.xs AG veräußert.

Frank-Alexander-de-Boer750 in Cash.life AG verkauft Vertriebstochter

Frank Alexander de Boer kauft Max.xs.

Die Cash.life AG hat ihre 100-prozentige Tochtergesellschaft Max.xs Financial Services AG im Rahmen eines Management Buy-out an den bisherigen Vorstand Frank Alexander de Boer veräußert, heißt es in einer Ad-hoc-Meldung des Unternehmens.

De Boer, bis zum 30. Juni Vorstand von Cash.life und Max.xs, übernimmt damit als Eigentümer und Vorstand die unternehmerische Verantwortung für die Zukunft der Gesellschaft. Cash.life AG hatte sich entschieden Max.xs zu verkaufen, weil keine Möglichkeiten gesehen wurden, das Wachstum der auf Vertriebsdienstleistungen spezialisierten Tochter voran zu treiben, solange die Cash.life weiter in einem langjährigen Steuerverfahren verwickelt ist, so die Ad-hoc-Meldung.

Fokussierung auf das Kerngeschäft

Für Max.xs sei es zunehmend schwieriger geworden, Geschäftspartner, Investoren und qualifizierte Mitarbeiter zu binden und zu gewinnen. Für die Cash.life AG bedeutet der Verkauf der Gesellschaft eine Konzentration auf die Betreuung von Lebensversicherungsfonds für Dritte, was derzeit das Kerngeschäft der Gesellschaft darstellt. Gleichzeitig erleichtert diese Konzentration eine Entwicklung neuer Aktivitäten und die Neuausrichtung der Gesellschaft.

Der Aufsichtsrat der Cash.life habe sich Ende Juni für eine Veräußerung an Frank Alexander de Boer entschieden. Alternative Interessenten konnten laut Meldung keine tragfähigen Konzepte vorlegen. Über den Kaufpreis, der sich auf ein externes Bewertungsgutachten stützt, vereinbarten die Parteien stillschweigen.

Foto: Max.xs

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Unwetterschäden an Autos und Häusern bisher bei 1,3 Milliarden Euro

Unwetter haben in den ersten sechs Monaten dieses Jahres Versicherungsschäden in Höhe von 1,3 Milliarden Euro an Wohnhäusern und Fahrzeugen angerichtet. “Gerade in Süddeutschland hatten Hagelkörner für viele Blechbeulen und Glasbruch gesorgt”, teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Montag mit.

mehr ...

Immobilien

„Große Unsicherheit über neue digitale Geschäftsfelder“

Union Investment Real Estate hat letzte Woche eine Studie zum Stand der Digitalisierung bei institutionellen Immobilieninvestoren veröffentlicht. Cash. sprach mit Thomas Müller, Head of Digital Transformation bei der Union Investment Real Estate GmbH, über die teils überraschenden Ergebnisse.

mehr ...

Investmentfonds

NordLB: Finanzspritze verzögert sich – Umsetzung erst im 4. Quartal

Die Rettung der angeschlagenen Norddeutschen Landesbank (NordLB) mit einer vereinbarten Milliarden-Finanzspritze verzögert sich. Wie das Institut am Donnerstagabend in Hannover mitteilte, kann die bisher für das 3. Quartal geplante Umsetzung der Kapitalmaßnahmen erst im 4. Quartal dieses Jahres erfolgen.

mehr ...

Berater

10.000 Euro extra: Die Meisten würden das Geld in persönliche Absicherung investieren

Die große Mehrheit der Deutschen ist in Sachen Finanzen sehr abgeklärt. „Was würden Sie mit einem Geldbetrag von 10.000 Euro machen?“  – das fragte das Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag der Gothaer Versicherung 1.000 Bundesbürger. In was die Meisten investieren würden

mehr ...

Sachwertanlagen

Speziell für Stiftungen und institutionelle Anleger: Vollregulierter Zweitmarktfonds mit günstigem Risikoprofil

Die Bremer Kapitalverwaltungsgesellschaft HTB Fondshaus bringt nach einer Reihe von Publikums-AIF erstmals einen Spezial-AIF für Stiftungen und institutionelle Anleger heraus. Neben sogenannten semiprofessionellen Anlegern können sich auch institutionelle Investoren ab einer Summe von 200.000 Euro am Spezial-AIF beteiligen.

mehr ...

Recht

4,9 Millionen Ermittlungsverfahren: Jedes Dritte betraf 2018 Vermögens- und Eigentumsdelikte

Im Jahr 2018 schlossen die Staatsanwaltschaften in Deutschland 4,9 Millionen Ermittlungsverfahren in Strafsachen ab. Das waren rund 81 000 beziehungsweise 1,7 % mehr als 2017. Die Ermittlungsverfahren wurden überwiegend von Polizeidienststellen an die Staatsanwaltschaften übergeben (81,6 %), teilt das Statistische Bundesamt mit.

mehr ...