2. Juni 2014, 09:15
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Generationenberatung: “Der Berater sollte empathisch sein”

Claudia Behringer ist Finanzmaklerin, Fachberaterin für Nachhaltiges Investment und Generationenberaterin. Mit Cash. hat sie über die Generationenberatung und die speziellen Bedürfnisse der Generation 50plus gesprochen.

Generationenberatung: Der Berater sollte emphatisch sein

Claudia Behringer: “Die Kunden dieser Zielgruppe wünschen sich einen Berater, der die Generationen an einen Tisch bringt.”

Cash.: Wie sind Sie zur Generationenberatung gekommen?

Behringer: Dass eine Beratung für Silver Ager anders aussehen sollte als herkömmlich, war mir schon länger präsent. Als ich Frau Winkler vom Institut Generationenberatung kennenlernte, erzählte sie mir von den IHK-Ausbildungsgängen in den Banken. Ich erkannte, dass das Thema ebenso wichtig für Makler wäre und ich die Ausbildung unbedingt machen möchte.

Inwiefern unterscheiden sich die Generationenberatung und die klassische Vorsorgeberatung durch einen Versicherungsvermittler?

Erst einmal gar nicht, weil ich bei allen Mandanten eine finanzielle Lebensgestaltung wichtig finde. Näher betrachtet wünscht sich die Generation 50plus einen Ansprechpartner, der die Ängste alt zu werden in allen Facetten versteht und hilft, die Fragestellungen in Bezug auf Vollmachten, den Pflegestatus und die Vermögensübertragung an die nächste Generation zu besprechen und zu klären.

Die Kunden dieser Altersgruppe wünschen sich einen Berater, der die Generationen an den Tisch bringt und es schafft, dass endlich in Gesprächen über Themen gesprochen wird, die ansonsten gerne verdrängt werden. Es geht in erster Linie nicht um ein Beratungsanliegen oder eine Vermögensanlage, sondern um den Kunden und sein Anliegen.

 

Seite zwei: Was Berater im Gespräch mit älteren Kunden beachten müssen

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Bilanz 2019: Stuttgarter Versicherung mit zweistelligem Plus in der bAV

Die Stuttgarter Versicherung hat ihre Geschäftszahlen für 2019 vorgelegt. Das Unternehmen meldet aus allen Sparten Zuwächse. Insbesondere die betriebliche Altersvorsorge verzeichnete Steigerungen im zweistelligen Prozentbereich. Und auch das Geschäft mit der nachhaltigen sowie fondsgebundenen Altersvorsorge floriert. 

mehr ...

Immobilien

Berliner Fintech bietet digitale Lösungen für internationale Immobilienanleger

Die Beschaffung von Fremdkapital im Allgemeinen und die Organisation von Krediten im Besonderen stellt gebietsfremde Kapitalanleger oft vor eine große Herausforderung, da keine Bank einen Standardprozess für solche Kunden anbietet. Dokumentationen liegt oftmals nur auf Deutsch vor, Kunden müssen mehrfach nach Deutschland reisen und ausgedruckte Verträge per Post um die Welt schicken.

mehr ...

Investmentfonds

China in der Krise: Normalität ist noch weit weg

Das Covid-19-Virus hat China fester im Griff, als es die Regierung offiziell verlautbaren möchte. Während die ersten Betriebe als Zeichen der Entspannung von der Zentralregierung wieder geöffnet wurden, halten die Provinzregierungen die Schulen weiterhin geschlossen. Sie bereiten sich sogar auf noch deutlich längere Schließungen vor.

mehr ...

Berater

So teuer wie nie: Trotz Klimapaket steigen die Strompreise

Wer ein Unternehmen führt, muss nicht nur den Stromverbrauch, sondern auch die korrespondierenden Kosten im Auge behalten. Obwohl der Preis für Gewerbestrom grundsätzlich unter dem für Privatkunden liegt, betrifft viele Betriebe die Erhöhung der Strompreise – vor allem kleine und mittelständische Unternehmen tragen gemeinsam mit Privathaushalten einen Großteil der Kosten. In diesem Jahr steigert jeder zweite Grundversorger die Aufwendungen für Energie.

mehr ...

Sachwertanlagen

UDI-Emission “te Solar Sprint IV” vor dem Totalverlust?

Die Emittentin der im Oktober 2016 aufgelegten Vermögensanlage “te Solar Sprint IV” warnt vor der Gefahr eines vollständigen Forderungsausfalls eines ausgereichten Nachrangrangdarlehens. Den Anlegern droht dann wohl der Totalverlust ihres Investments.

mehr ...

Recht

Grundrente für 100 000 Menschen weniger

Weniger Menschen mit kleinen Renten als ursprünglich geplant sollen von der geplanten Grundrente profitieren. Im Einführungsjahr 2021 sollen es 1,3 Millionen Menschen sein – zuletzt war das Bundesarbeitsministerium von 1,4 Millionen ausgegangen. Auf die Rentenversicherung dürften Verwaltungskosten von mehreren hundert Millionen Euro zukommen. Das geht aus dem Referentenentwurf hervor, der der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt.

mehr ...