Anzeige
Anzeige
29. Juli 2015, 08:45
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Makler setzen auf interne Nachfolgeplanung

Deutsche Makler sind im Durchschnitt 55 Jahre alt und wollen ihre Tätigkeit noch zwölf Jahre fortsetzen, so eine aktuelle Umfrage. Als Nachfolgelösung bevorzugen es die befragten Makler demnach, ihren Nachfolger im eigenen Unternehmen aufzubauen.

Makler wollen Nachfolger selbst finden

Makler ziehen eine interne Nachfolgeplanung dem Unternehmens- beziehungsweise Bestandsverkauf vor.

Die Schutzvereinigung deutscher Vermittler von Versicherungen und anderen Finanzdienstleistungen e.V. (SDV) hat 229 Versicherungsmakler rund um das Thema “Bestands- und Unternehmensverkauf” befragt.

Makler bevorzugen “selbstgezogenen” Nachfolger

Die Umfrage bestätigt das hohe Durchschnittsalter in der Maklerschaft: Es liegt demnach bei 55 Jahres. Vor diesem Hintergrund ist es auch wenig überraschendm dass die  heute tätigen Versicherungsmakler in durchschnittlich zwölf Jahren ihre Tätigkeit aufgeben wollen.

Die beste Strategie für ihre Ausstieg aus dem Berufsleben, sehen die meisten Makler der Umfrage zufolge in einer internen Nachfolgeregelung. 43 Prozent der Befragten wünschen sich demnach, einen Nachfolger selbst systematisch aufzubauen. Rund ein Drittel der Makler bevorzugen hingegen einen Bestandsverkauf.

Makler nicht auf Bestandsverkauf vorbereitet

Die Makler sind der Studie zufolge bisher nicht auf einen Bestandsverkauf vorbereitet. So hat die Hälfte der Befragten bei weniger als 20 Prozent der Kunden eine schriftliche Genehmigung hinsichtlich der Weitergabe der Kundendaten eingeholt.

Zwei Drittel der Betroffenen geben zudem an, auch nicht ausreichend zu den Möglichkeiten der Bestandsübertragung und zur eigenen Ruhestandsplanung informiert zu sein. Allerdings bereitet der Umfrage zufolge knapp ein Fünftel (19 Prozent) bereits den Bestands- beziehungsweise Unternehmensverkauf vor.

SDV-Vorstand Christian Henseler glaubt, dass – angesichts der Vielzahl an Maklern, die ihre Tätigkeit in den nächsten Jahren aufgeben wollen – die Verkaufserlöse für insbesondere kleine Versicherungsbestände in den nächsten Jahren wohl weiter deutlich zurückgehen dürften. (jb)

Foto: Shutterstock

Anzeige
Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 12/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Reform der Betriebsrente – VV-Fonds – Crowdinvesting – Maklerpools

Ab dem 23. November im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

Die Top-Versicherer-Websites 2017

Schon zum 21. Mal hat das Netzwerk AMC die Websites deutscher Versicherer untersucht. Im Rahmen dieser Studie wurden auch in diesem Jahr die besten Internetauftritte mit dem Gütesiegel “TOP-Website 2017” ausgezeichnet.

mehr ...

Immobilien

Deka-Immobilienfonds verkaufen zehn Objekte in Deutschland

Die Deka Immobilien hat zehn Liegenschaften in Deutschland mit einem Transaktionsvolumen von insgesamt rund 220 Millionen Euro an verschiedene Käufer veräußert. Damit werde die strategische Portfoliobereinigung verschiedener offener Immobilienfonds und Spezialfonds fortgesetzt.

mehr ...

Investmentfonds

Dirk Müller: “Wir feiern eine Gartenparty über der Erdbebenspalte”

Welche Folgen wird das Platzen der chinesischen Blase haben? Ist es überhaupt wünschenswert, die Blase noch länger wachsen zu lassen, bevor sie platzen wird? Und sollten sich Anleger schon 2018 auf einen Crash einstellen? Darüber hat Cash. mit Dirk Müller gesprochen.

mehr ...

Berater

VÖB: Kompromiss bei Kapitalregeln zum Nachteil deutscher Banken

Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB) glaubt, dass die Einigung auf schärfere Kapitalregeln (“Basel III”) sich nachteilig für deutsche Institute auswirken wird. Viele Banken hätten schon jetzt Schwierigkeiten, ertragreich zu wirtschaften.

mehr ...

Sachwertanlagen

BaFin warnt vor weiterem Pseudo-Finanzdienstleister

Die Finanzaufsicht BaFin weist erneut auf ein Unternehmen hin, das über keine Erlaubnis nach dem Kreditwesengesetz (KWG) verfügt. In diesem Fall hatte der Finanzdienstleister dreist das Gegenteil behauptet.

mehr ...

Recht

Wie Patchwork-Familien am besten für den Notfall vorsorgen

Patchwork-Familien sind heute gang und gäbe. Da deutsche Gesetze jedoch häufig noch auf dem traditionellen Familienbild basieren, ist es für diesen Familien-Typus umso wichtiger, eigenständig Vorkehrungen für Ernstfälle zu treffen.

Gastbeitrag von Margit Winkler, Institut Generationenberatung

mehr ...