Anzeige
6. Mai 2015, 08:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Unternehmensführung: Prozesse und Strukturen ändern

Die Unternehmenswirklichkeit zeigt, dass Verhaltenstrainings ihre Berechtigung haben, sie allein jedoch nicht genügen, um ein wachstumsorientiertes Leistungsklima herzustellen. Führungskräfte sollten vor allem Performance-Manager sein.

Gastbeitrag von Dr. Reiner Czichos, CTN consulting & training network

Unternehmensführung: Prozesse und Strukturen ändern

Kooperativ-partnerschaftliches Führungsverhalten führt nicht mehr zum Erfolg, gefragt sind heute organisatorische Rahmenbedingungen, um wertorientiertes Arbeiten zu ermöglichen.

Um es auf den Punkt zu bringen: Wir sollten uns langsam, aber sicher von Managementmodellen und -methoden verabschieden, die ausschließlich die Veränderung der Menschen und die Verbesserung der zwischenmenschlichen Kommunikation in den Fokus stellen. Und wir sollten Führungsmodellen Ade sagen, die allein dem kooperativ-partnerschaftlichen Führungsverhalten die Krone der Führungsschöpfung aufsetzen.

Diese Modelle mögen ihre Legitimation haben, sie konnten aber bei Weitem nicht die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen. Hätten sie all das geleistet, was wir uns von ihnen versprochen haben, und hätten all die Führungsseminare und Coachings, bei denen die Manager und Führungskräfte ihre Führungsqualitäten in ungeahnte Höhen entwickelt, gefruchtet – dann dürfte es ja (fast) gar keine Führungsprobleme mehr geben.

Führungskräfte als Performance-Manager

Studien und Umfragen zur enorm hohen Anzahl innerer Kündigungen und fehlenden emotionalen Bindung der Arbeitnehmer an ihre Unternehmen sprechen eine andere Sprache. Muss das Ziel von Unternehmen darin bestehen, Mitarbeiter glücklich zu machen? Liegt es in der Verantwortung der Führungskräfte, den Arbeitsplatz zu einer Sozialveranstaltung nach dem Motto “Wir haben uns alle lieb!” zu entwickeln? Sollte es nicht eher – oder zumindest auch – darum gehen, gemeinsam mit fachlich geeigneten Mitarbeitern Ziele zu erreichen, den Kunden Produkte und Services zu verkaufen und Profit zu machen?

Mit dem neuen Motto: Gehalt gegen Leistung? Meine Erfahrung ist: Führungskräfte sollten vor allem Performance Manager sein. Ihre Aufgabe besteht darin, mithilfe der Mitarbeiter und geeigneter Strukturen und Prozesse sowie den notwendigen Produktionsmitteln und finanziellen Ressourcen die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Pointiert ausgedrückt: Wir brauchen Einstellungs- und Verhaltensveränderungen und Organisations-Design.

Seite zwei: Demographische Entwicklung verändert Führungskultur

Weiter lesen: 1 2 3 4

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 5/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Europäische Aktien – Schwellenländer – digitaler Wandel – Neue Vertriebsregeln

Ab dem 27. April im Handel.

Rendite+ 1/2017 "Sachwertanlagen"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Hitliste der Produktanbieter – Top Five der Segmente – Immobilienmarkt

Versicherungen

Volkswohl Bund: Bläsing wird Nachfolger von Dr. Maas

Beim Dortmunder Versicherer Volkswohl Bund gibt es einen Wechsel in der Führungsspitze. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Joachim Maas geht Ende April 2017 nach über 37 Jahren Tätigkeit in den Ruhestand. Mit Wirkung zum 1. Mai 2017 wird Dietmar Bläsing neuer Sprecher der Vorstände der Volkswohl Bund Versicherungen. 

mehr ...

Immobilien

Investitionen in Immobilien: Die globalen Trends

Das globale Investitionsvolumen in Immobilien wird 2017 trotz Angebotsmangels weiter steigen. Dadurch werden die Preise mittelfristig stabil bleiben. Cushman & Wakefield erwarten für das kommende Jahr mehr Dynamik.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Bank holt Citigroup-Manager Moltke in den Vorstand

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bank hat James von Moltke (48) zum neuen Finanzvorstand ernannt. Er war bisher Treasurer der amerikanischen Bank Citigroup und soll seinen Posten bei der Deutschen Bank im Juli dieses Jahres antreten.

mehr ...

Berater

Deutscher Bankenrettungsfonds schließt 2016 mit Gewinn ab

Der im Zuge der Finanzmarktkrise im Jahr 2008 geschaffene Finanzmarktstabilisierungsfonds (FMS), der von der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA) verwaltet wird, schließt das Geschäftsjahr 2016 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 98,6 Millionen Euro ab.

mehr ...

Sachwertanlagen

HTB Gruppe bringt weiteren Immobilien-Zweitmarktfonds

Die Bremer HTB Gruppe startet ab sofort mit dem Vertrieb des neuen Immobilien-Zweitmarktfonds “HTB 8. Immobilien Portfolio”. Der alternative Investmentfonds (AIF) ist bereits der siebte Publikums-AIF von HTB.

mehr ...

Recht

ZIA fordert bei Crowdinvesting stärkeren Verbraucherschutz

Der ZIA bemängelt, dass Crowdinvesting durch die bisherige Regulierung privilegiert ist, auf Kosten des Verbraucherschutzes. Der Ausschuss fordert unter anderem eine Prospektpflicht. Diese Forderungen widersprechen den Ansichten des Bundesverband Crowdfunding.

mehr ...