3. November 2016, 11:30
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“Nachfolgeplanung so früh wie möglich angehen”

Wie kam es zu der Idee, eine solche Lösung zu entwickeln?

Die Idee ergab sich aus vielen persönlichen Gesprächen mit Maklern, wobei immer eine sorgenvolle Frage im Vordergrund stand: Wie können die Bestände, also das eigene berufliche Lebenswerk, vollumfänglich geschützt werden bei größtmöglicher Flexibilität? Auf diese Frage wollten wir eine Antwort finden, mit der wir die Sorgen unserer Vertriebspartner aus dem Weg räumen konnten. Uns hat der Gedanke nicht losgelassen, dass man das Problem der Bestandsübertragung nicht einfacher lösen können sollte.

Wird das Thema Nachfolgeplanung von der Maklerschaft aktiv genug angegangen?

Wie diverse Umfragen und Studien aufzeigen, hat ein Großteil der Makler noch keine Maßnahmen eingeleitet oder Regelungen getroffen, um ihre Nachfolge zu sichern. Gründe dafür sind sicher zum einen die vielfältigen juristischen, zum anderen die wirtschaftlichen Aspekte, die berücksichtigt werden müssen. Diesbezüglich ist es in jedem Fall empfehlenswert, fachkundige Beratung, zum Beispiel durch einen Rechtsanwalt, in Anspruch zu nehmen.

Wie ist die Angebot-Nachfrage-Situation innerhalb der Maklerschaft?

Mittlerweile liegt das Durchschnittsalter der Makler bei über 50 Jahren. Dementsprechend wird in den kommenden Jahren eine Vielzahl altersbedingt aus dem Markt ausscheiden. Das bedeutet, dass zahlreiche Bestände auf den Markt kommen. Für die Übernahme dieser Bestände steht jedoch eine nicht ausreichende Anzahl jüngerer, nachfolgender Makler bereit. Dementsprechend ist das Angebot derzeit größer als die Nachfrage.

Interview: Julia Böhne

Foto: Fonds Finanz

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