12. Juli 2016, 09:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

“Menschen zu beraten, ist eine gesellschaftlich relevante Aufgabe”

Stefan Kuehl, Vertriebsgeschäftsführer Swiss Life Select, erläutert, welche Fähigkeiten Nachwuchsberater mitbringen sollten und warum die Tätigkeit als Berater zu den Wünschen der Generation Y passt.

Finanzvertrieb: Menschen zu beraten, ist eine gesellschaftlich relevante Aufgabe

Stefan Kuehl, Swiss Life Select: “Alle Aktivitäten zur Gewinnung unseres Beraternachwuchses richten sich grundsätzlich an verantwortungsbewusste, unternehmerisch denkende und leistungsbereite Menschen.”

Cash.Online: Wie spricht Swiss Life Select möglichen Beraternachwuchs an?

Kuehl: Die Beratungspraxis selbst ist ein sehr lebendiges Geschäft und bietet tagtäglich viele Möglichkeiten für Gesprächsanlässe. Unternehmensseitig steuern wir mit zielgerichteten Projekten bei. So haben wir für Swiss Life Select zu Beginn des Ausbildungsjahres 2016/17 unsere bundesweite Ausbildungsoffensive gestartet mit dem Ziel, perspektivisch bis zu 200 Ausbildungsplätze zu besetzen.

Dabei möchten wir durch größtmögliche Transparenz im Vorfeld viele der Fragen beantworten, die uns der potenzielle Beraternachwuchs stellen könnte, zum Beispiel: Was macht den Beruf eines Finanzberaters aus? Welche Entwicklungs- und Karrierechancen gibt es? Welche Voraussetzungen und Rahmenbedingungen bietet die Branche – und viele weitere Fragen und Antworten, die Klärung geben.

An wen richten sich die Rekrutierungsprojekte?

Alle Aktivitäten zur Gewinnung unseres Beraternachwuchses richten sich grundsätzlich an verantwortungsbewusste, unternehmerisch denkende und leistungsbereite Menschen. Gerade mit Blick auf Auszubildende, die nach ihrem Einstieg in den Beruf langfristigen Beratungserfolg und Freude an ihrer Aufgabe haben sollen, ist ein gründlicher Auswahl- und Bewerbungsprozess für beide Seiten wichtig. Das betrifft Realschulabsolventen ebenso wie Abiturienten oder junge Studierende, die nach Orientierung für ihren künftigen Berufsweg suchen.

Welche Fähigkeiten sollten angehende Berater mitbringen?

Angehende Berater sollten sich von Anfang an klar darüber sein, dass die Beratertätigkeit im Finanz- und Vorsorgebereich bedeutet, sich regelmäßig fortzubilden und das eigene Fachwissen weiterzuentwickeln – unabhängig davon, ob sie vor oder nach den Abschlussprüfungen vor den Industrie- und Handelskammern stehen.

Spezielle Fachkenntnisse vor Beginn der Ausbildung sind deshalb nicht unbedingt erforderlich. Kommunikationsstärke, Offenheit und Interesse gegenüber anderen Menschen und Sensibilität im Umgang mit ihren Themen, aber auch Leistungsbereitschaft, Disziplin und ein gewisses Maß an Selbstständigkeit sind persönliche Fähigkeiten, die für eine erfolgreiche Beratertätigkeit wichtig sind.

Seite zwei: “Für die Generation Y zählt die Sinnhaftigkeit

Weiter lesen: 1 2

1 Kommentar

  1. Wo ist denn die Sinnhaftigkeit bei VAG § 314 Produkten gegeben? Die sind dann doch nicht mehr verkaufbar.

    Kommentar von H. Braun — 13. Juli 2016 @ 08:49

Ihre Meinung



 

Versicherungen

“Sie können Ihre Kunden mit ‘MeinPlan Kids’ lebenslang begleiten”

Die Lebensversicherung von 1871 a. G. München (LV 1871) bringt mit „MeinPlan Kids“ zum Start der DKM eine neue Anlagelösungen für Kinder auf den Markt. Damit können Eltern, Großeltern oder Paten genauso wie Freunde der Familie für ein Kind vorsorgen – unabhängig vom Versicherungsnehmer.

mehr ...

Immobilien

Mieter sparen sich arm

Die Ersparnisse von deutschen Mietern schmelzen dahin: Laut einer aktuellen Postbank Umfrage legen sie ihr Geld im Vergleich zu Immobilienbesitzern seltener gewinnbringend an. So öffnet sich die finanzielle Schere zwischen Mietern und Eigentümern immer weiter.

mehr ...

Investmentfonds

Berater der Zukunft

Aus einer Dienstleistung, die bisher den Vermögenden vorbehalten war, sollte durch Robo Advisor ein Anlageprodukt für alle entstehen. Wie sieht es heute aus? Ein Beitrag von Sven Keese, Partner, und Fabian Neumann-Holbeck, Projektleiter bei disphere interactive GmbH.

mehr ...

Berater

Neuer Ärger für Deutsche Bank

Die Deutsche Bank sieht sich mit neuen Vorwürfen zu früheren Geschäften in China konfrontiert. In den Jahren 2002 bis 2014 soll sich Deutschlands größtes Geldhaus mit Hilfe von Geschenken und Gefälligkeiten Zugang zu führenden Politikern und Managern in China verschafft haben, berichten “Süddeutsche Zeitung”, WDR und “New York Times” unter Berufung auf eine Auswertung von bankinternen Unterlagen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weiteres Projekt nur für institutionelle Investoren

Die Warburg-HIH Invest Real Estate hat für den offenen Spezial-AIF „Deutschland Selektiv Immobilien Invest“ die Gebäudeteile Dock A + Dock B des Neubauprojektes “The Docks” in Frankfurt am Main erworben. Für den Nachfolgefonds müssen die Investoren etwas Kleingeld mitbringen.

mehr ...

Recht

Roland: Die Wahrheit über die häufigsten Rechtsirrtümer

Eric Schriddels, Partneranwalt der Roland Rechtsschutz-Versicherungs-AG von der Kanzlei Kaiser und Kollegen, klärt in einer aktuellen Presse-Information des Versicherers über die häufigsten Rechtsirrtümer auf. Welche das sind, lesen Sie hier.

mehr ...