OVB hebt Jahresprognose an

Nach Zuwächsen bei den Provisionserlösen und dem operativen Ergebnis im ersten Halbjahr 2016, hat der Kölner Finanzdienstleister OVB seine Prognose für das gesamte Geschäftsjahr 2016 nach oben korrigiert. Im ersten Halbjahr stiegen die Erlöse in fast allen Regionen.

Mario Freis, CEO der OVB Holding
Mario Freis: „Trotz eines weiterhin herausfordernden Umfelds haben wir uns im ersten Halbjahr 2016 in allen Segmenten positiv entwickelt.“

Die Gesamtvertriebsprovisionen des Konzerns sind laut OVB sind im ersten Halbjahr 2016 um 4,4 Prozent auf 115,8 Millionen Euro. Das operative Ergebnis hat sich demnach gegenüber dem Vorjahr deutlich um 32,8 Prozent von 6,1 Millionen Euro auf 8,0 Millionen Euro erhöht. „Trotz eines weiterhin herausfordernden Umfelds haben wir uns im ersten Halbjahr 2016 in allen Segmenten positiv entwickelt“, berichtet OVB-CEO Mario Freis.

Die Anzahl von Kunden und Finanzvermittlern ist im Vergleich zum Vorjahr indes leicht zurückgegangen: Zum Stichtag 30. Juni betreuten 3.044 (1. HJ 2015: 3.333) OVB-Vermittler 2,20 Millionen (1. HJ 2015: 2,24 Millionen) Kunden.

OVB erhöht Prognose

Im Segment Süd- und Westeuropa stiegen die Gesamtvertriebsprovisionen in den ersten sechs Monaten des Jahres von 25,7 Millionen Euro um 18,3 Prozent auf 30,4 Millionen Euro. In Deutschland wuchsen sie um 1,8 Prozent auf 30,7 Millionen. In der Region Mittel- und Osteuropa lagen sie mit 54,8 Millionen Euro um 0,6 Prozent unter Vorjahr (1. HJ 2015: 55,1 Millionen Euro).

OVB
Quelle: OVB

„Auch wenn uns das derzeitige Marktumfeld vor einige Herausforderungen stellt, sehen wir uns mit unserem stabilen und auf langfristigen Erfolg angelegten Geschäftsmodell für die Zukunft gut aufgestellt“, schildert Freis. Obwohl sich die Wachstumsdynamik im zweiten Halbjahr voraussichtlich nicht auf demselben hohen Niveau fortsetzen werde, geht die Konzernleitung auch für das Gesamtjahr eine positive Entwicklung.

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Demnach sei mit leicht steigenden Gesamtvertriebsprovisionen (zuvor: annähernd auf Vorjahresniveau) und einem gegenüber dem Vorjahr kräftig erhöhten operativen Ergebnis (zuvor: leicht erhöht) auszugehen. (jb)

Foto: OVB

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