Perspektiven 2016: Für freie Makler mit Poolanbindung hervorragend!

Digitalisierung, Regulierung, Prozessoptimierung: Von diesen drei Schlagworten gänzlich verschont dürfte kaum jemand in unserer Branche geblieben sein. Gastbeitrag von Oliver Lang, BCA

Oliver Lang, BCA: „Im Gegensatz zum Gros gängiger Vertriebswege wird das Berufsbild des freien Maklers attraktiver.“

Im Gegenteil: Verursachten gerade diese ganz und gar bestimmenden Markteinflussfaktoren umfassende Marktkonsolidierungen und Unternehmensrestrukturierungen, deren abschließende Resultate zumeist noch ausstehen.

Chancen für Maklerpools

In einem ersten Zwischenfazit allerdings besonders erfreulich aus Maklerpoolsicht: Im Gegensatz zum Gros gängiger Vertriebswege wird das Berufsbild des freien Maklers attraktiver, die Wechselbereitschaft hin zur unabhängigen Beratung dürfte auch in 2016 ungemindert zunehmen, der Stellenwert einer geeigneten Poolanbindung erhält für den qualifizierten Makler insgesamt mehr Gewicht.

Nicht enden wollende Regulierungsgeschenke bereiten Finanz- wie Versicherungsmaklern seit Jahren allenthalben reichlich Kopfzerbrechen. MiFID II, LVRG, IDD, Wohnimmobilienkreditrichtlinie – um nur einige zu nennen – verändern in zunehmendem Tempo das althergebrachte Bild unserer Vertriebslandschaft.

Maklerschiene gewinnt an Attraktivität

Verständlicherweise überdenken daher nicht wenige Marktteilnehmer ihr bisheriges Geschäftsmodell und unterziehen ihre derzeitige Situation einer kritischen wie notwendigen Bestandsanalyse. Maklerschiene gewinnt an Attraktivität: Unstrittig ist, dass Einzelkämpfer im Vertrieb künftig weitestgehend auf verlorenem Posten stehen.

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Weniger deshalb, weil sie nicht qualifiziert genug wären, sondern eher, da sich der Gesamtaufwand mitt – lerweile in kaum mehr zu bewältigenden Dimensionen bewegt. Vor diesem Hintergrund ist es aktuell en vogue, von einem Vermittlersterben zu sprechen. Der Blick auf die DIHK-Zahlen zeigt jedoch, dass zumindest die Maklerzahlen seit Jahren annähernd konstant bleiben.

Seite zwei: Intensivere Zusammenarbeit bei weniger Anbindungen

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