Social Sharing: So wertvoll ist Online-Mundpropaganda

Als Faustregel gilt: Zehn Prozent ablehnende Aussagen sind tolerabel und fallen meist nicht ins Gewicht. Wertvolle Hinweise zu diesem Thema kommen von einer Studie der HTW Aalen und Big Social Media. Ihr zufolge verkaufen sich Produkte mit einem positiven Rating doppelt so gut wie Produkte ohne Rating.

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Positive Bewertungen führen zu einem durchschnittlichen Umsatzanstieg von 30 Prozent. Ebenso wichtig wie die Qualität ist aber auch die Quantität der Kommentare: Ein Produkt mit mehr als 50 Bewertungen wird um 63 Prozent häufiger verkauft. Produkte mit 4,5 Sternen verkaufen sich dreimal besser als solche mit fünf Sternen. Der Grund: Knapp ein Drittel der potenziellen Käufer geht davon aus, dass es sich um gefälschte Bewertungen handeln muss, wenn kein einziger Kunde etwas auszusetzen hat.

Gut zwei Drittel der Befragten vertrauen auf Bewertungen deshalb eher, wenn es neben den positiven auch ein paar negative Äußerungen gibt.

Außerdem raten die Studienautoren dringend dazu, auf Bewertungen zu reagieren. Die Kaufwahrscheinlichkeit erhöht sich hierdurch um bis zu 186 Prozent. Und trotz aller Enthüllungsstorys über gefälschte Bewertungen im Web: 72 Prozent der in dieser Studie Befragten vertrauen den Hinweisen der Online-Community. Grundvoraussetzung ist natürlich die: Man muss empfehlenswert sein, um empfohlen zu werden.

Online-Gespräche mitgestalten

Zunächst ist also für die nötige Basis zu sorgen. Ist diese vorhanden, gilt dies: Gestalten Sie Online-Gespräche maßgeblich mit! Dazu gibt es einen aktiven und einen passiven Weg. Passiv heißt: Sie überwachen mithilfe von kostenlosen Monitoring-Tools wie Google Alerts oder Talkwalker Alerts, was im Web über Sie gesagt wird und reagieren passend darauf.

Dies hat nicht nur positive Effekte auf die Kundenloyalität und eine virale Weiterverbreitung, es verbessert auch die Suchmaschinen-Platzierung. Darüber hinaus helfen Echtzeit-Meinungen aus dem Web bei der Früherkennung von Highlights oder Problemherden. Ungeschminkt lassen sich Schwachstellen aufdecken, Missstände entlarven und neue Trends erschließen.

Seite drei: 90:9:1-Regel berücksichtigen

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