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9. Januar 2017, 10:24
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Trennung und Scheidung: Acht Punkte, die zu beachten sind

Was tun, wenn die Ehe gescheitert ist? Betroffene sollten nichts überstürzen und trotz der angespannten emotionalen Lage die einzelnen Schritte gut überlegen und planen, denn es gilt einiges zu beachten.

Scheidung

Das Trennungsjahr ist Voraussetzung für eine Scheidung.

Der Jurist Ferdinand Mang von der juristischen Redaktion des Anwaltsportals Anwalt.de führt acht wichtige Aspekte auf, die bei einer Scheidung zu beachten sind.

1. Trennungsjahr
Zuerst sollte mit dem Ehepartner ein klärendes Gespräch geführt werden, um den Trennungswillen mitzuteilen, einen Anstoß zu geben die Trennung psychologisch zu verarbeiten und den Beginn des Trennungsjahres vorzubereiten. Das Trennungsjahr ist Voraussetzung für eine Scheidung, auf das nur in Ausnahmefällen verzichtet werden kann.

2. Prüfung der Einkommensverhältnisse
Zwar gibt es gesetzliche Regelungen, trotzdem verläuft die Vermögensoffenlegung bei einer Trennung selten friedlich. So besteht zwar eine Auskunftspflicht der Partner, die Angaben entsprechen oftmals aber nicht den tatsächlichen Verhältnissen. Hier können Kopien von Gehaltszetteln, Versicherungsunterlagen oder Altersvorsorgeverträge später Gold wert sein.

3. Auszug
Als nächstes sollte der Auszug erfolgen – eine räumliche Trennung kann manchmal dazu führen, dass die Ehepartner wieder zueinander finden. Ein Versöhnungsversuch wirkt sich nicht auf das Trennungsjahr aus.

4. Haushaltsauflösung
Unter die Haushaltsauflösung fallen sämtliche Gegenstände, die für das Zusammenleben in der Haus- und Wohnwirtschaft genutzt wurden wie zum Beispiel Möbel und Haushaltsgeräte. Nicht darunter fallen Gegenstände, die zum persönlichen und beruflichen Gebrauch bestimmt sind. Zudem muss eine Regelung über gemeinsame Schulden gefunden werden.

Seite zwei: Unterhaltszahlungen geltend machen

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3 Kommentare

  1. Vielen Dank für den Beitrag! Eine gute Freundin von mir befindet sich gerade mitten in einer Scheidung und es gibt einige Probleme. Ich werde ihr wohl raten sich an einen Spezialisten für Familienrecht zu wenden. Viele Grüße

    Kommentar von Yvonne Kuefer — 23. Januar 2017 @ 12:16

  2. Scheidungen gehen mittlerweile recht unkompliziert.
    Siehe z.B. Online-Scheidung. Da braucht es dann nur noch einen Anwalt.

    Kommentar von Nadine Martens — 23. Januar 2017 @ 09:59

  3. Dieser längst antiquierte Anwaltszwang macht die Geschichte unnötig teuer. Warum eigentlich ? Eine Heirat ist recht einfach und unkompliziert, warum nicht auch die Scheidung ?

    Kommentar von Nils Fischer — 11. Januar 2017 @ 09:55

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