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18. Juli 2017, 08:25
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Verbraucherschützer: “Massive Probleme mit der Qualität der Finanzanlageberatung”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) hat seine Forderung nach einem Provisionsverbot in Deutschland bekräftigt. Nach Ansicht der Verbraucherschützer leidet die private Altersvorsorge hierzulande unter der schlechten Beratungsqualität.

Verbraucherschützer: Massive Probleme mit der Qualität der Finanzanlageberatung

Dorothea Mohn, VZBV: “Schlechte Finanzberatung ist weltweit ein Ärgernis. Ein Verbot von Provisionen kann Abhilfe schaffen und setzt sich als Lösung zunehmend durch.”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband spricht sich in einer aktuellen Mitteilung erneut für ein Verbot von Provisionen in Deutschland ausgesprochen.

Anlass für die neuerliche Forderung nach einem Provisionsverbot in Deutschland ist die Überlegung der kanadischen Finanzaufsicht, Provisionen bei der Finanzberatung zu verbieten.

VZBV will Provisionen bis 2023 abschaffen

“Schlechte Finanzberatung ist weltweit ein Ärgernis. Ein Verbot von Provisionen kann Abhilfe schaffen und setzt sich als Lösung zunehmend durch”, erläutert Dorothea Mohn, Leiterin Team Finanzmarkt beim VZBV. Das zeige sich nach Großbritannien nun an der Diskussion in Kanada.

Deutschland habe massive Probleme mit der Qualität der Finanzanlageberatung. “Nicht zuletzt die private Altersvorsorge von Verbrauchern leidet darunter”, meint Mohn. Der VZBV fordert daher, Provisionen auch in Deutschland bis zum Jahr 2023 vollständig zu verbieten.

Eine Übergangszeit von fünf Jahren solle sicherstellen, dass sich Kreditinstitute auf die Änderungen einstellen können. (jb)

Foto: VZBV

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8 Kommentare

  1. Zu Lena S.
    Zu 100% korrekt.
    Dazu kommt, selbst bei Hinweisen an Akademiker das aktuelle Anlagen im Eigeninteresse überprüft werden sollten, eine totale fast blinde Verweigerungshaltung, die letzthin den Verlust von mehreren hundert tausend Euros bedeuten kann. Keine Zeit-oder so. Dämlicher geht es nicht. Ich habe den Eindruck das Leute für € 50.- Ersparnis bei der KFZ-Versicherung mehr Zeit aufwenden als für die Altersversorgung. Man ist so überfrachtet an Informtionen, dass man die Fähigkeit zur Unterscheidung von wichtigem und weniger Interessannten nicht mehr fähig ist. Deswegen wird blockiert, auch davon leben schlechte Produkte die bei diesen Personen längst getilgt sein sollten. Wer Schadenfreude liebt, dem geht es sehr gut in dieser Gesellschaft. Dies kann man auch sehr gut an der Politik -ohne Faktenbewertung was wirklich geleistet wurde-nachvollziehen.

    Kommentar von Wilfried Strassnig Versicherungsmakler — 21. Juli 2017 @ 12:12

  2. Es ist höchste Zeit, wie in fast allen westlichen Ländern normal, Business&Ökonomie als Pflichtschulfach in dt. Schulen in die Allgemeinbildung einzubeziehen ! Nur der dt.Michel ist völlig hilflos und blind auf dem Geldauge. Einfachste Zusammenhänge nicht bekannt. Ob ein Provisions- oder Honorarberater Stuss erzählt, wird der Michel so oder so nicht merken, weil keine Ahnung. Meine Erfahrung als Bankbetriebswirt nach bald 30 Jahren. Leider ! Bei mind. jedem zweiten Kunden fängt man mit dem ABC der Geldanlage an, stundenlang erst mal Allgemeinbildung zu betreiben, bevor über den eigentl.Bedarf gesprochen werden kann !!

    Kommentar von Lena S — 21. Juli 2017 @ 10:48

  3. Kann irgendjemand dem Hr. Vetter erklären das Honorarberatung nicht per se günstiger ist. Mir wurde das von führenden Honorarberatern bestätigt. Über die Qualität Ihrer Beratung will ich erst gar nicht wissen.

    Kommentar von Wilfried Strassnig Versicherungsmakler — 19. Juli 2017 @ 22:40

  4. Es ist doch sehr interessant, wie massiv die Abhängigkeit der Vermittler von den Provisionen ist. Das kann man schon an den Kommentaren sehen!
    Es wird Zeit sich von den Provisionen zu verabschieden……….

    Kommentar von Thomas Vetter — 19. Juli 2017 @ 21:19

  5. Liebe Frau Mohn, in dem Moment, wo Sie sicherstellen können das in Ihren Beratungsstellen endlich qualifizierte “Berater/inne” sitzen, die wirklich wissen wovon sie sprechen, UND die über alle erforderlichen Quali- wie auch Zertifizierungen verfügen, dann bin ich gerne bereit Ihre Gedankenansätze zumindest einmal ernst zu nehmen.

    Kommentar von Nils Fischer — 19. Juli 2017 @ 12:40

  6. In Grönland wurden Anfang des Jahres Kühlschränke abgeschafft. ich fordere dies ab 2020 auch für Deutschland. Warum? Keine Ahnung. ich wollte halt auch mal ein bischen Aufmerksamkeit und mich wichtig machen. MFG.Ihr “Verbraucherschützer”.

    Kommentar von stefan meier — 19. Juli 2017 @ 10:50

  7. Nach meiner Sicht leidet das Land unter der schlechten “Beratung” der selbsternannten “Verbraucherschützer”.

    Kommentar von stefan meier — 19. Juli 2017 @ 10:48

  8. Wenn man so weit von der Realität entfernt ist, bei einer Beschwerdequote von 0.03% = 75 echte Beschwerden bei zig Millionen Vorgängen gegen Versicherungsvermittler, kann man natürlich jeden Schrott an die Medien weiergeben. Der Erfolg aus einer vom Staat geförderten Tätigkeit ergibt dann ein gewaltiges Mißtrauen in privater Zusatzversorgung. Der Staat wird es bei 1 Billion Rückstand allein schon an fehlender Rückstellung für die Beamtenvorsorge nicht absichern können. Ein gewaltiger Volkswirtschaftlicher Schaden den Frau Mohn bestimmt locker ausgleichen kann! Herzlichen Dank dafür im Voraus Frau Mohn!

    Kommentar von Wilfried Strassnig Versicherungsmakler — 19. Juli 2017 @ 09:32

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