27. November 2017, 07:06
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

VersVermV: BVK mahnt zu Verhältnismäßigkeit

Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute e.V. (BVK) hat zur Neufassung der Versicherungsvermittlungsverordnung (VersVermV) Stellung genommen. Unter anderem kritisiert der Verband Regelungen zu Weiterbildung und Vergütung.

VersVermV: BVK mahnt zu Verhältnismäßigkeit

BVK-Präsident Michael H. Heinz: “Wir sind sehr dafür, dass Vermittler verpflichtet sind, die Kunden in deren bestmöglichen Interesse zu beraten und ihnen entsprechende Produkte zu vermitteln.”

Laut BVK sind im Entwurf der VersVermV zwar wichtige Forderungen und grundsätzliche Positionen des Verbands enthalten, es besteht demnach jedoch noch einiger Korrekturbedarf.

Mehr Verbraucherschutz, Anerkennung des Berufsstandes und weniger Bürokratie seien die wesentlichen Forderungen des Verbands, die er in seiner Stellungnahme zurVersVermV-Neufassung des Bundeswirtschaftsministeriums veröffentlicht hat.

Verwaltungsaufwand für die kontrollierende Behörde minimieren

Nachbesserungsbedarf sieht der BVK bei den Regelungen zur Weiterbildung. Unter anderem kritisiert er die vorgesehene Nachweispflicht und eine geplante Lernerfolgskontrolle. “Im Rahmen von Präsenzveranstaltungen halten wir solche Kontrollen für schwer bis gar nicht umsetzbar”, sagt BVK-Präsident Michael H. Heinz.

“Sie sind auch unnötig, da bei persönlicher Anwesenheit ohnehin ein direktes Feedback mit dem Schulungsleiter stattfindet”, so Heinz weiter. Kontrollen seien mit dem Grundgedanken einer effizienten Weiterbildung, die praxisnahe Lösungen anbieten will, unvereinbar.

Der Verband schlägt daher vor, dass Kontrollen der Weiterbildung anlassbezogen durchgeführt werden, statt Vermittler zu verpflichten, diese regelmäßig nachzuweisen. Das würde auch den Verwaltungsaufwand für die kontrollierende Behörde minimieren.

Seite zwei: “Mengenorientierte Vergütung kollidiert mit IDD-Anspruch”

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Vollzogen: Baloise schließt Übernahme von Fidea ab

Die Baloise Group schließt nach der Genehmigung aller Behördenden Erwerb des belgischen Versicherers Fidea NV nun ab. Mit der Übernahme stärkt die Baloise ihre Marktposition im attraktiven belgischen deutlich.

mehr ...

Immobilien

Anstieg um 95 Prozent oder Rückgang um 19 Prozent: Hauspreise in NRW klaffen weiter auseinander

Obwohl Lennestadt und Düsseldorf nur 90 Kilometer Luftlinie trennen – bei Angebotspreisen für Häuser liegen zwischen den beiden Städten Welten. Die Schere der Immobilienpreise in Nordrhein-Westfalen (NRW) hat sich in den vergangenen 5 Jahren sogar noch weiter geöffnet. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von immowelt.de, in der Hauspreise der Städte mit mehr als 20.000 Einwohnern in Nordrhein-Westfalen untersucht wurden.

mehr ...

Investmentfonds

ÖKOWORLD bietet Eltern und Großeltern den passenden politischen Investmentfonds

Der Zusammenschluss „Parents for Future“ ist eine wirkungsvolle Initiative, die jungen Menschen der “Fridays für Future”-Bewegung in ihren Forderungen nach einer konsequenten Klima- und Umweltschutzpolitik unterstützt. Der ROCK ´N `ROLL FONDS von ÖKOWORLD ist als erster Elternfonds der Welt ist genau für diese Community gemacht.

mehr ...

Berater

MDK-Reformgesetz: Kabinettsfassung macht nichts besser

Auch die Kabinettsfassung des MDK-Reformgesetzes stößt auf Ablehnung beim Aufsichtsrat des AOK-Bundesverbandes. „Schon der Referentenentwurf war eine Provokation gegenüber Selbstverwaltung und Krankenkassen. Die jetzige Kabinettsfassung ist um kaum einen Deut besser“, stellt Dr. Volker Hansen, alternierender Vorsitzender der Arbeitgeberseite, klar.

mehr ...

Sachwertanlagen

Aberdeen Standard Investments nimmt schwedische Immobilien ins Portfolio

Aberdeen Standard Investments (ASI) hat seinen paneuropäischen Wohnimmobilienfonds Aberdeen Pan-European Residential Property Fund (ASPER) SICAV-RAIF mit dem Kauf eines Portfolios neuer Wohnimmobilien in Schweden erweitert. Mit dieser jüngsten Akquisition ist das Fondsportfolio nun über sechs Länder und 27 verschiedene Anlagen diversifiziert und hat ein Vertragsvolumen von über 750 Mio. Euro erreicht.

mehr ...

Recht

Testament: Warum es bei Patchwork-Familien ein Muss ist

Stief- und Patchwork-Familien sind längst keine Seltenheit mehr, sondern für viele Menschen ist es der Alltag. Warum für diese Familienkonstellationen ein Testament unabdingbar ist. Interview mit Cornelia Rump, Fachanwältin für Erbrecht, in einem Interview mit der Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“.

mehr ...