28. März 2019, 16:05
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Deutsche Bank: Diskutiert Vorstand Milliarden-Kapitalerhöhung?

Die Deutsche Bank hat einen Bericht über eine erwogene milliardenschwere Kapitalerhöhung für eine Fusion mit der Commerzbank zurückgewiesen. Es habe keine Diskussionen im Vorstand über Kapitalmaßnahmen gegeben, teilte ein Sprecher des Dax-Konzerns am Donnerstag in Frankfurt mit.

Deutsche Bank: Diskutiert Vorstand Milliarden-Kapitalerhöhung?

Mitarbeiter der Bank sollen Kunden geholfen haben, sogenannte Off-Shore-Gesellschaften in Steuerparadiesen zu gründen.

“Die Spekulationen darüber sind falsch”, so der Sprecher. Zudem habe die Bank nicht einmal entschieden, ob es überhaupt zu einem Zusammenschluss mit der Commerzbank komme.

Zuvor hatte die “Financial Times” berichtet, die Deutsche Bank spiele für diesen Fall eine Kapitalerhöhung um 3 bis 10 Milliarden Euro durch, und berief sich dabei auf mit der Sache vertraute Personen.

Der Aktienkurs des größten deutschen Geldhauses war daraufhin um rund vier Prozent abgesackt. Nach dem Dementi erholte er sich wieder etwas und lag zuletzt mit 3,27 Prozent im Minus bei 7,268 Euro.

Noch zu früh für glaubhafte Aussagen

Seit der offiziellen Bekanntgabe der Fusionsgespräche am 17. März hat das Papier damit rund sieben Prozent an Wert verloren. Auch die Aktie der Commerzbank wird nach zwischenzeitlich deutlichen Kursgewinnen inzwischen fast drei Prozent billiger gehandelt als vor der Gesprächsankündigung.

Rund anderthalb Stunden vor ihrem Dementi hatte die Deutsche Bank bereits versucht, die durch den Zeitungsbericht befeuerten Spekulationen einzudämmen.

“Es ist zum aktuellen Zeitpunkt viel zu früh, um eine glaubhafte Aussage darüber zu treffen, ob es überhaupt einen potenziellen Kapitalbedarf gibt”, sagte der Sprecher.

Seite zwei: Etwa acht Milliarden Euro nötig

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



 

Versicherungen

DGB-Vorstand: Auch Beamte sollten Rentenbeiträge zahlen

Nach dem Sozialverband VdK dringt auch das DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach auf einen grundlegende Reform des Rentensystems. In der “Neuen Osnabrücker Zeitung” sprach sie sich dafür aus, auch Beamte und Bundestagsabgeordnete in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen zu lassen. “Diese Diskussion müssen wir führen”, sagte Buntenbach der Zeitung.

mehr ...

Immobilien

Mieterbund warnt vor weiter steigenden Mieten in 2020

Der Deutsche Mieterbund rechnet auch nach Jahren des Immobilienbooms mit weiter steigenden Mieten. “Ich sehe noch keine Trendwende”, sagte Präsident Lukas Siebenkotten der Deutschen Presse-Agentur.

mehr ...

Investmentfonds

Anteil fauler Kredite steigt in Deutschland

Als notleidende beziehungsweise faule Kredite werden Darlehen bezeichnet, deren Rückzahlung mehr als 90 Tage in Verzug sind. In Europa summieren sich entsprechende Kredite aktuell auf ein Volumen von 562 Milliarden Euro. In Deutschland ist der Anteil zuletzt gestiegen.

mehr ...

Berater

“Den Anreiz für faire und langfristige Betreuung erhöhen”

Cash.-Interview mit Peter Süßengut, Inhaber von Süßengut Consulting, über die von der Regulierung gebeutelte Maklerbranche, die Emanzipation von der Neukundenakquise und den Schritt in die Honorarberatung.

mehr ...

Sachwertanlagen

Primus Valor schließt Fonds 9 mit 100 Millionen Euro Anlegergeld

Der Asset Manager Primus Valor hat den Publikums-AIF ImmoChance Deutschland 9 Renovation (ICD 9 R+) nach mehreren Erhöhungen des Zielvolumens mit dem maximal möglichen Eigenkapital geschlossen. Der Schluss-Spurt verlief rasant.

mehr ...

Recht

Private Finanzen: 8 Dinge, an die Sie jetzt noch denken sollten

Alle Jahre wieder kommt das Ende schneller, als man denkt. Trotz Weihnachtsvorbereitungen sollten Verbraucher jedoch an ihre privaten Finanzen denken und alle Sparchancen nutzen, die sich 2019 noch sichern lassen. Dazu hat die Vermögensaufbau-Plattform Rentablo eine Checkliste erstellt.

mehr ...