28. Juli 2019, 14:00
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Digitales Recruitment: Jedes dritte Unternehmen fehlt Know-How

Die digitale Wandlung der Arbeitswelt ist in vollem Gange, doch Unternehmen stellen nur zögerlich auf neue Technologien um. Besonders wenn es um die Automatisierung von Personalprozessen geht fehlt einem Drittel der Unternehmen, die diese Anwendungen für eine sinnvolle Ergänzung halten, schlicht das Know-how (33%). Das zeigt die aktuelle Randstad ifo-Personalleiterbefragung, die vierteljährlich Deutschlands Personalverantwortliche zu neuen Entwicklungen befragt.

Grafik-Digitalisierung-scheitert-an-Weiterbildung-Randstad in Digitales Recruitment: Jedes dritte Unternehmen fehlt Know-How

Wissenslücke digitales Rekrutieren/

Die häufigsten Antworten auf die Frage, warum datengesteuerte Rekrutierungsmethoden nicht genutzt werden, sind “mangelnder Bedarf” (35%) und “fehlende Fachkenntnis” (26%). 21% der Befragten wissen zu wenig über das Angebot. Ist dieses Defizit in Sachen Digitalisierung also ein Weiterbildungsproblem?

Große Lücken in Big Data

Dieser Eindruck wird dadurch verstärkt, dass technische Unzulänglichkeiten gerade mal 8% aller Befragten als Problem sehen. Selbst bei Großunternehmen, die automatisierte Auswahlverfahren am häufigsten anwenden, liegt dieser Wert nur bei 15%.

“Die Bedeutung von digitaler Weiterbildung wird von Unternehmen häufig unterschätzt”, so Dr. Christoph Kahlenberg, Leiter der Randstad Akademie. Da in Zukunft die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit immer stärker von technologischer Kompetenz abhänge, könnten die langfristigen Folgen eines digitalen Defizits gravierend sein.

Wettbewerbsfähig durch digitales Schulen

“In Zeiten des branchenübergreifenden Fachkräftemangels kann die Schulung der eigenen Belegschaft wesentlich dazu beitragen, dem Fortschrittsdruck Stand zu halten”.

Geschultes Personal, das den erfolgreichen digitalen Umstieg ermöglicht, kann darüber hinaus die langfristige Attraktivität des Unternehmens bei Bewerbern sichern. Genau dieser Vorteil von datengesteuerten Rekrutierungsmaßnahmen wird von allen Befragten am höchsten gewichtet: ein moderneres Image (27%).

Die hier vorgestellten Ergebnisse stammen aus der Randstad-ifo Personalleiterbefragung, die quartalsweise durch das ifo-Institut im Auftrag vom Personaldienstleister Randstad durchgeführt wird. Die Studie befragt bis zu 1000 Personalverantwortliche in deutschen Unternehmen unterschiedlicher Größen und Branchen. Die Sonderfrage im ersten Quartal 2019 bezog sich auf den Einsatz von datengesteuerten Rekrutierungsmethoden in Deutschlands Unternehmen.

 

Foto: “obs/Randstad Deutschland GmbH & Co. KG”

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