25. Mai 2019, 09:45
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Erneut Kritik an der Grundrente durch die Union

Nach Überzeugung von CDU/CSU führt die Grundrente nach dem Konzept der SPD zu einer überproportionalen Besserstellung von Teilzeitbeschäftigten, bevorzugt Partnerschaften nach traditionellem Rollenmodell und sorgt für deutlich höhere Aufwertungen von Renten als im Koalitionsvertrag vorgesehen. Dies geht aus Berechnungen im Auftrag der Union hervor, die der Düsseldorfer “Rheinischen Post” vorliegen.

Rente in Erneut Kritik an der Grundrente durch die Union

Demnach käme ein Arbeitnehmer, der 35 Jahre lang in Teilzeit beschäftigt war und dabei im Durchschnitt 0,4 Entgeltpunkte für die Rente erworben hat, im Alter inklusive Grundrente auf 896,84 Euro. Exakt die gleiche Summe bekäme der Arbeitnehmer, der im Niedriglohnsektor in Vollzeit durchschnittlich 0,6 Entgeltpunkte pro Jahr für die Rente gesammelt hat.

Dürfen Teil- und Vollzeitrente gleich sein?

Der Unterschied: Ohne Grundrente hätte der Teilzeit-Arbeitnehmer nur 448,42 Euro Rente und der Vollzeit-Niedriglöhner 672,63 Euro monatlich. Das Rechenmodell zeigt auch, dass eine alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern, die 30 Jahre im Durchschnitt 0,6 Entgeltpunkte erworben hat, inklusive Grundrente auf 896,84 Euro kommt.

Die gleiche Summe bekäme die zweifache Mutter mit gleicher Erwerbsbiographie und einem gut verdienenden Partner. Die Union prangert mit ihren Berechnungen zudem an, dass Renten, “die bereits ungefähr dem durchschnittlichen Grundsicherungsbedarf im Alter entsprechen”, um ein Drittel aufgewertet würden. Im Koalitionsvertrag ist ein Aufschlag von lediglich zehn Prozent vorgesehen.

 

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Bonnfinanz setzt auf softflair

Ab Januar 2020 setzt der Allfinanzvertrieb Bonnfinanz die Beratungstools von softfair flächendeckend ein. Beauftragt wurde zum einen ein umfangreiches Customizing des ganzheitlichen Beratungstools FinanzLotse 3.0, zum anderen die Umsetzung der Sparte Grundfähigkeitsversicherung und die Aufnahme einiger Spezialtarife in den Bereichen SUH und LV.

mehr ...

Immobilien

Wohnungsnot gibt es nicht!

In Berichten über die Situation auf den Wohnungsmärkten in den deutschen Städten wird diese immer wieder als Wohnungsnot bezeichnet. Jedoch stellt sich heute die Lage deutlich anders und differenzierter da. Ein Beitrag von Dr. Günter Vornholz, Prof. für Immobilienökonomie an der EBZ Business School in Boch.

mehr ...

Investmentfonds

Die Folgen der Einhornplage

In den vergangenen Monaten haben sich sogenannte Value-Aktien im Vergleich zu Growth-Titeln dramatisch schwach entwickelt. Die Gründe und wie es weitergeht.

mehr ...

Berater

Nur wenige Banken erhöhen die Gebühren

Trotz schwächelnder Gewinne setzt im Augenblick nur eine Minderheit der Kreditinstitute in Deutschland auf Gebührenerhöhungen. Bei einer Umfrage unter 120 Geldhäusern gaben 16 Prozent an, in diesem Jahr an der Gebührenschraube zu drehen. Das geht aus einer Untersuchung des Prüfungs- und Beratungsunternehmens EY hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Patrizia schließt zwei Fonds und bringt einen neuen

Die Patrizia AG hat über ihre Tochtergesellschaft Patrizia GrundInvest ihren mittlerweile elften Publikumsfonds aufgelegt. Zwei andere alternative Investmentfonds (AIFs) für Privatanleger wurden hingegen voll platziert und damit geschlossen.

mehr ...

Recht

Schimmelbildung und Streit mit dem Vermieter vermeiden

Schimmel in Innenräumen ist ein häufiger Streitgegenstand in Mietrechtsangelegenheiten, und auch in Bauschadengutachten nimmt der Schimmelpilzbefall eine immer größere Bedeutung ein. Wie sich das verhindern lässt.

mehr ...