10. September 2019, 08:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Ex-Commerzbank-Chef Müller: Deutschland hat zu viele Banken

Die Zersplitterung des deutschen Bankenmarktes muss nach Ansicht des ehemaligen Commerzbank -Chefs Klaus-Peter Müller überwunden werden. “Wir haben viel zu viele Banken in Deutschland, die wir viel zu langsam konzentrieren”, sagte Müller in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Frankfurt, anlässlich seines bevorstehenden 75. Geburtstags am kommenden Montag.

Bank in Ex-Commerzbank-Chef Müller: Deutschland hat zu viele Banken

Im Frühjahr war der Versuch gescheitert, aus Deutscher Bank und Commerzbank einen neuen “nationalen Champion” zu schmieden. Mit der Übernahme einer Sparkasse liebäugelt wie einst Müller in seiner Zeit als Vorstandsvorsitzender (Mai 2001 bis Mai 2008) auch der amtierende Commerzbank-Chef Martin Zielke. Doch dies verhindern bisher die starren Grenzen der drei Lager aus Privatbanken, öffentlich-rechtlichen Instituten und Genossenschaftsbanken.

“Deutsche Drei-Säulen-System hat Vorteile”

“Das deutsche Drei-Säulen-System hat durchaus seine Vorteile. Aber es hat auch dazu geführt, dass wir einen Markt mit vergleichsweise vielen Filialen haben”, stellte Müller fest. “Die Konkurrenz ist in einem Markt, der overbanked ist, zwangsläufig härter.”

In den Abgesang auf die Filiale will Müller, der bis Mai 2018 Aufsichtsratsvorsitzender der Commerzbank war, dennoch nicht einstimmen: “Ich bin schon der Meinung, dass wir Filialen brauchen. Solange täglich rund 450 000 Kunden in Commerzbank-Filialen kommen, sollten wir vorsichtig sein mit radikalen Forderungen wie: Die brauchen wir überhaupt nicht.” (dpa/AFX)

 

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Welt-Alzheimertag: Welcher Versicherungsschutz ist für Demenzkranke wichtig?

Am kommenden Samstag ist Welt-Alzheimertag. An diesem Tag wird jährlich auf das Thema Demenz und die Situation Demenzkranker aufmerksam gemacht. 1,7 Millionen Menschen sind laut Deutscher Alzheimer Gesellschaft in Deutschland von dieser Krankheit betroffen. 2060 sollen es nach dem Statistikportal Statista bereits 2,88 Millionen sein.

mehr ...

Immobilien

Weshalb der Staat das denkbar schlechteste Wohnungsunternehmen ist

Ob BMW, Lufthansa oder Deutsche Wohnen – niemand ist mehr sicher vor einer Verstaatlichung oder euphemistisch: „Rekommunalisierung“. Gemeinsam propagieren sie den falschen Glauben daran, dass der Staat der bessere Unternehmer sei. Wenn Wohnungen in der Hand des Staates sind, so die Annahme der Berliner Initiative „Deutsche Wohnen Enteignen“, wird alles besser. Ein Kommentar von Daniel Föst, bau- und wohnungspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion und Vorsitzender der FDP Bayern.

mehr ...

Investmentfonds

Wir gehen auf die Straße!

Am 20. September findet der dritte globale Klimastreik statt – weltweit werden Menschen auf die Straße gehen und für die Einhaltung des Parisabkommens und gegen die anhaltende Klimazerstörung laut werden. Seit 1995 tritt ÖKOWORLD für den Klimaschutz und für die Ökologisierung der Wirtschaft ein.

mehr ...

Berater

Allianz Global Wealth Report: Es gibt keine Gewinner

Der zehnte „Global Wealth Reports“ der Allianz zeigt, dass 2018 erstmals die Geldvermögen in Industrie- und Schwellenländern gleichzeitig zurückgegangen sind. Selbst 2008, auf dem Höhepunkt der Finanzkrise, war dies nicht der Fall. Ein Kommentar von Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz.

mehr ...

Sachwertanlagen

PATRIZIA erwirbt Wohnanlage in Aarhus, Dänemark

Die PATRIZIA AG, der globale Partner für paneuropäische Immobilieninvestments, hat zusammen mit Universal-Investment im Auftrag der Bayerischen Versorgungskammer (BVK) ein Wohnbauprojekt mit 136 Einheiten im dänischen Aarhus erworben. Der Ankauf erfolgte im Rahmen einer off-market Transaktion. Verkäufer ist ein Konsortium privater Investoren.
mehr ...

Recht

Sicherheit auf der Baustelle: Das Schild „Eltern haften für ihre Kinder“ reicht nicht aus

Wer baut, haftet für mögliche Personen- oder Sachschäden auf der Baustelle. Bauherren und Grundstückseigentümer tragen eine Mitverantwortung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie für die Absicherung der Baustelle. Darauf verweisen die Experten des Bauherren-Schutzbunds.

mehr ...