18. Februar 2020, 14:24
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Steuerflucht: Milliardenverlust für Europas Staaten

Die Finanzämter in europäischen Ländern verlieren jedes Jahr Milliarden – durch Steuerflucht durch von Privatpersonen. Wie die Statista-Grafik auf Basis von Daten der EU-Kommission zeigt, verliert alleine der deutsche Fiskus Steuereinnahmen in Höhe von 7,22 Milliarden Euro.

Steuerhinterziehung in Steuerflucht: Milliardenverlust für Europas Staaten

In Frankreich und Großbritannien sind die Verluste noch höher. EU-Weit lag die Verluste laut Experten der EU-Kommission bei 46 Milliarden Euro. Aktuellere Zahlen gibt es noch nicht. Die vorliegenden Zahlen zeigen allerdings, dass die 2014 von der EU ergriffenen Maßnahmen gegen Steuerflucht noch keine Wirkung zeigen. Seitdem tauschen EU-Staaten Steuerdaten untereinander und mit den USA aus. Schwarzgeld, das in den Immobilienmarkt fließt, konnten die EU-Experten allerdings nicht in ihre Studie mit einbeziehen. Grundstückskäufer konnten ihre Identität 2016 noch hinter Tarnfirmen verstecken. Auch wegen der andauernden Niedrigzinsphase gehen Experten davon aus, dass immer mehr Steuerfluchtgelder in den Immobilienmarkt fließen.

Bildschirmfoto-2020-02-18-um-14 02 48 in Steuerflucht: Milliardenverlust für Europas Staaten

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Ausreißer oder Serienschaden? Elementarschäden werden Normalität

In der öffentlichen Wahrnehmung werden die mittlerweile üblichen Herbst-Stürme kaum noch beachtet. Kein Wunder, denn die Gefahr „Sturm“ ist als „Klassiker“ in aller Regel ohne Selbstbeteiligung im Hausrat- oder Wohngebäudetarif mitversichert. Ein Beitrag von Michael Neuhalfen, Leiter Vertrieb ALTE LEIPZIGER

mehr ...

Immobilien

Trotz Corona ins Eigenheim: Was Immobilieninteressenten jetzt beachten sollten

Das eigene Zuhause ist wichtiger denn je: Selten zuvor waren die Menschen so viel zuhause wie jetzt in der Corona-Krise. Die eigenen vier Wände sind für viele zum Schutzraum geworden. Hier verbringen sie Zeit mit der Familie, arbeiten im Home-Office oder bringen ihren Kindern Mathe und Deutsch bei. „Die Corona-Pandemie mit all ihren Einschränkungen des Alltags hat in vielen Menschen den Wunsch nach Wohneigentum gestärkt“, sagt Roland Hustert, Geschäftsführer der LBS Immobilien NordWest.

mehr ...

Investmentfonds

Grönemeyer initiiert neuen Gesundheitsfonds

„Medizin mit Herz und Seele“. Das ist das Motto von Professor Dietrich Grönemeyer. Der Arzt, Wissenschaftler, Publizist, Unternehmer und Investor ist bisher an einer Reihe von nichtbörsennotierten Unternehmen beteiligt. Jetzt hat er einen Gesundheitsfonds initiiert, der seinen Namen trägt, den „Grönemeyer Gesundheitsfonds Nachhaltig“.

mehr ...

Berater

Gut ein Drittel der Verbraucher zahlt in Krise seltener bar

Elektronisches Bezahlen ist in der Coronakrise einer Umfrage zufolge auch in Deutschland auf dem Vormarsch. Bei einer am Montag veröffentlichten YouGov-Befragung gaben 35 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher an, zum Schutz vor möglichen Ansteckungen seit Beginn der Pandemie in Geschäften seltener bar zu zahlen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Immer weniger Deutsche wollen reich werden

Nur noch eine knappe Mehrheit der Deutschen findet es erstrebenswert, reich zu sein. Gleichzeitig werden die Chancen auf ein hohes Vermögen immer schlechter eingeschätzt – auch wegen Corona. Das ergab eine repräsentative Umfrage der GfK für die “4. Reichtumsstudie” des Private-Equity-Spezialisten RWB Group.

mehr ...

Recht

ifo Institut: Ein Fünftel der deutschen Firmen hält sich für gefährdet

Ein gutes Fünftel der deutschen Unternehmen sieht sein Überleben durch die Coronakrise gefährdet. Das ergibt sich aus der neuesten Umfrage des ifo Instituts. 21 Prozent der Firmen antworteten im Juni, die Beeinträchtigungen durch Corona seien existenzbedrohend. „In den kommenden Monaten könnte sich eine Insolvenzwelle anbahnen“, sagt ifo-Forscher Stefan Sauer. Welche Branche sich als besonders gefährdet einschätzt.

mehr ...