MLP: „2020 war ein unfreiwilliger Stresstest“

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MLP-Vorstandschef Uwe Schroeder-Wildberg

Der Finanzdienstleister MLP konnte im Geschäftsjahr 2020 bei allen wesentlichen Kennziffern zulegen. Die Gesamterlöse stiegen um 8,3 Prozent auf 767,3 Millionen Euro. Dies ist nach Angaben des Unternehmens das siebte Jahr Wachstum in Folge.

Besonders stark waren nach MLP-Angaben die Zuwächse in der Immobilienvermittlung (plus 67,4 Prozent) und im Vermögensmanagement (plus 17,3 Prozent). Auch die Bestandswerte entwickelten sich positiv: So stieg das betreute Vermögen auf 42,7 Milliarden Euro, das Prämienvolumen in der Sachversicherung auf 430,8 Millionen Euro. Das EBIT lag mit 59,4 Millionen Euro um 26,1 Prozent über Vorjahr.

Die Provisionserlöse (Erlöse aus Provisionen und Honoraren) stiegen um 8,5 Prozent auf 730,4 Millionen Euro, die Erlöse aus dem Zinsgeschäft waren mit 15,2 Millionen Euro (Vorjahr: 16,6 Millionen Euro) hingegen rückläufig. Die Beraterzahl stieg auf 2.086. Dies bedeutet ein Netto-Wachstum von plus 105, laut MLP das erste dreistellige Wachstum seit dem Jahr 2006.

„Das Jahr 2020 war erfolgreich und ein unfreiwilliger Stresstest für unsere Strategie. Wandlungsfähigkeit, Digitalisierung sowie Stabilität im Geschäftsmodell waren unsere Erfolgsfaktoren. Damit haben wir diese Situation mit Bravour bestanden“, sagte Vorstandschef Dr. Uwe Schroeder-Wildberg mit Blick auf die Coronakrise.

Für das Jahr 2021 rechnet MLP mit einem EBIT auf dem Niveau des Vorjahres – konkret in einem Korridor zwischen 55 Millionen Euro am unteren und 61 Millionen Euro am oberen Ende.

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